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Alle News auf einen Blick:

 

Weiterdenken statt Enteignen – Drei Fragen an Maren Kern, Vorstand BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.

Frau Kern, was ist »dran« an den Berichten, der Berliner Mietwohnungsmarkt sei außer Rand und Band?

Keine Frage: der Berliner Mietwohnungsmarkt ist angespannt, das macht den Menschen Angst. Wird meine Wohnung verkauft? Bekomme ich eine Eigenbedarfskündigung oder wird dann teuer modernisiert? Bei den BBU-Mitgliedsunternehmen mit ihren rund 700.000 Wohnungen in Berlin brauchen sie sich aber keine Sorgen zu machen. Sie beweisen soziale Verantwortung – mit Durchschnittsmieten von 5,98 Euro und Neuvermietungsmieten von 7,49 Euro pro Quadratmeter, mit Sozialmanagement oder ihren sehr nachhaltigen Modernisierungsstrategien, bei denen sie natürlich auch auf Härtefälle achten. Deshalb sagen wir ja auch: »Wir sind die Guten«. Und deshalb ist es ja auch so wichtig, dass unsere Mitgliedsunternehmen mehr bauen können. Das heißt nicht, dass es unter den Berliner Vermietern nicht auch »schwarze Schafe« gibt. Aber das ist nur eine sehr kleine Minderheit. Wenig hilfreich ist übrigens auch die in Berlin recht weit verbreitete Haltung »Neubau ja – aber nicht bei mir!«, weil damit Neubau vielfach sehr erschwert wird.

Was sind die größten Herausforderungen am Berliner Wohnungsmarkt? 

Ganz klar: dass endlich mehr gebaut wird. Und zwar bezahlbare Mietwohnungen. Damit sind aber weitere Herausforderungen verbunden: Ausreichend bezahlbares Bauland, Bau- und Handwerkskapazitäten, eine starke Verwaltung, und ein positives Neubauklima. Der Senat müsste Neubau dazu zur obersten Priorität machen. Berlin hat in den 90ern mit dem Bauboom in unserer Stadt ja schon einmal gezeigt, dass Neubau der beste Weg zu stabilen und bezahlbaren Mieten ist. 

Wäre die jetzt in Berlin diskutierte Enteignung großer Wohnungsunternehmen ein Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarkts?

Nein. Gegen die Anspannung und ihre Begleiterscheinung, steigende Mieten, hilft nur mehr Neubau. Durch eine Enteignung würde aber nicht eine Wohnung zusätzlich entstehen, und schon die Diskussion darüber bindet Ressourcen, die viel besser in eine konstruktive Wohnungspolitik gelenkt werden sollten. Darüber hinaus gibt es noch weitere wichtige Gegenargumente: Ein in unserem Auftrag von einem renommierten Berliner Verfassungsjuristen erstelltes Rechtsgutachten zeigt, dass das Enteignungsvorhaben weder mit dem Grundgesetz noch mit der Berliner Landesverfassung kompatibel wäre. Die vom Senat auf bis zu 36 Milliarden Euro geschätzten Entschädigungskosten wären für das Land unbezahlbar, und würden Investitionen z.B. in Nahverkehr oder neue Kitas auf Jahre hinaus unmöglich machen. Und nicht zuletzt führt die Enteignungsdiskussion zu immer mehr Polarisierung in einer ohnehin schon überhitzten Debatte.

Der 1897 gegründete BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. vertritt landeseigene, kommunale, genossenschaftliche, private und kirchliche Wohnungsunternehmen in Berlin und Brandenburg. Mit rund 700.000 Wohnungen stehen seine Mitgliedsunternehmen für gut 42 Prozent des Berliner Mietwohnungsbestandes. Mit durchschnittlichen Bestandsmieten von 5,98 Euro und Wiedervermietungsmieten von 7,45 Euro pro Quadratmeter sorgen sie für bezahlbares und gutes Wohnen für schätzungsweise 1,8 Millionen Berlinerinnen und Berliner. 

Mehr Infos zur Enteignungsdiskussion unter www.weiterdenken-statt-enteignen.de 

 

Das BBA-Bootcamp 2019

für angehende Führungsverantwortliche und Potentialträger vom 22. bis 26. Juli 2019

zur Anmeldung bei der BBA

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Das BBA-Bootcamp macht Sie fit und wappnet Sie für Ihre ersten Führungsaufgaben in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. In kollaborativer Projektarbeit zu wohnungswirtschaftlich relevanten Themen mithilfe agiler Methoden und durch erfahrene Potentialentwickler und Trainer angeleitet, erleben Sie, wie Sie sukzessive mehr und mehr unter anderem in die Bereiche Projektmanagement und Entscheidungsfindung eintauchen.

Fünf Tage agieren Sie gemeinsam in verschiedenen Situationen, optimieren Ihre Skills, überwinden Hindernisse und bewältigen komplexe Herausforderungen.

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: https://www.bba-campus.de/weiterbildung/detail/das-bba-bootcamp-2019-fuer-junge-potentialtraeger/

Alle BBA-Veranstaltungen finden Sie hier: https://www.bba-campus.de/veranstaltungsfinder/

 

Das Immo-Forum für eine digitale Zukunft geht in die nächste Runde!

Digitale Dialoge: Wie sicher sind wir? Cyber-Risiken praktisch handhaben

zur Anmeldung bei der BBA

mehr Infos

Diese BBA-Veranstaltungsreihe sucht vierteljährlich nach konkreten Antworten auf Fragen, welche die voranschreitende Digitalisierung für die Wohnungs- und Immobilienbranche aufwirft. In ungezwungener Workshop-Atmosphäre können Sie am 09. April 2019 mit Fachexperten und erfahrenen Praktikern vor allem unkomplizierte und effektive Ansätze mit hohem Praxisbezug diskutieren. Nutzen Sie die Möglichkeit und werfen Sie einen unverstellten Blick auf die Sicherheitslage in der Wohnungswirtschaft. 

Alle Informationen zur Veranstaltung und das Programm finden Sie hier: https://www.bba-campus.de/weiterbildung/detail/digitale-dialoge-wie-sicher-sind-wir-cyber-risiken-praktisch-handhaben/ 

Der Teilnehmerkreis ist auf 20 Personen limitiert. Wir empfehlen Ihnen daher, sich rechtzeitig anzumelden. 

Alle BBA-Veranstaltungen finden Sie hier: https://www.bba-campus.de/veranstaltungsfinder/

 

Co-Working-/ Co-Living-Projekt in Berlin-Mitte

Im Dezember 2018 startete die BBT GmbH mit der Projektsteuerung eines außergewöhnlichen Bauvorhabens der CapRate GmbH: In ihrem Projekt Liesenbrücke/Scheringstraße verwirklicht die CapRate ein Co-Working- und Co-Living-Konzept, das nach Plänen der Berliner Architekten Ana Salinas und Gilbert Wilk in Berlin-Mitte umgesetzt wird.

Hierfür werden die beiden historischen Liesenbrücken umgenutzt und zu einem Co-Working-Objekt umgestaltet. Der besondere Charakter der Brücken mit ihren beeindruckenden Fachwerkbindern bleibt dabei erhalten. Denn er stellt ein spektakuläres Alleinstellungsmerkmal für das gesamte Projekt dar, zu dem auch das Teilgrundstück Scheringstraße 2 gehört. Auf diesem befindet sich ein dreigeschossiges Gebäude, das zu einem Co-Living-Objekt weiterentwickelt wird. Zwischen beiden Teilen entsteht außerdem ein Verbindungsbau.

Ein denkmalgeschützter Hingucker

Zwölf Meter hoch, neun Meter breit, 100 Meter lang: Die vor 120 Jahren gebauten Liesenbrücken sind ein Meisterwerk wilhelminischer Ingenieurskunst. Parallel zur S-Bahn-Trasse, die Nordbahnhof und Humboldthain verbindet, überspannen die Brücken den Kreisverkehr, in dem Liesen-, Garten-, Schering- und Ackerstraße zusammentreffen. Ein großartiges Eisenbahnkulturerbe, mitten in Berlin!

Solche Büroflächen gibt's nirgends sonst 

In der großen Brücke des Industriedenkmals Liesenbrücke werden als »Room-in-Room«-Lösung einzigartige Büroflächen mit insgesamt rund 2115 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen. Der Verbindungsbau zum Nachbarobjekt Scheringstraße wird das transparente Design der Brücken aufgreifen und alle Etagen der Brücke barrierefrei zugänglich machen. 

Die parallel neben der großen Brücke gelegene kleine Liesenbrücke wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – ebenso auch die umliegenden Grünflächen. So entsteht eine attraktive »grüne Verbindungsachse« zwischen Humboldthain und dem Park am Nordbahnhof.

Der Initiator

CapRate entwickelt maßgeschneiderte und werthaltige Immobilien der Asset-Klassen Büro- und Geschäftshäuser, Hotel, Wohnen und Gewerbeparks. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilie abgedeckt – von der ersten Idee über die Planung, Entwicklung und Finanzierung bis zu Vermietung, Realisierung und Verkauf. Im Vordergrund des Handelns von CapRate stehen Investoren und Nutzer sowie die nachhaltige wirtschaftliche Drittverwendbarkeit eines Projektes, wobei es immer auch darum geht, städtebauliche und ökologische Akzente zu setzen. 

Durch ihre langjährige Erfahrung in der Entwicklung komplexer Projekte stellen die Gesellschafter und das Management der CapRate sicher, dass die vielfältigen Herausforderungen zum Vor-teil der Investoren und Nutzer gelöst werden und der eigene hohe Anspruch und das Ergebnis am Ende in Einklang stehen.

Die Architekten

Das Büro Wilk-Salinas Architekten wurde 2004 in Berlin gegründet. Es wird partnerschaftlich von dem Deutschen Gilbert Wilk (Architektenkammer Berlin) und der Spanierin Ana Salinas (Architektenkammer Berlin und Madrid) geführt. Die Devise der beiden lautet: »Magie realisieren«. Dabei legen sie Wert auf eine nachhaltige, kostengünstige und anpassungsfähige Architektur, die sich mit den natürlichen Elementen städtischer Landschaften verschmelzen lässt. Das Spezialgebiet des Büros, das mit einem international erfahrenen Stammteam von sieben Architekten arbeitet, ist der kreativ-funktionale Ausbau denkmalgeschützter Gebäude und Areale. Ein preisgekröntes Objekt von Wilk-Salinas Architekten in Berlin ist das »Winterbadeschiff«, das gleichzeitig das Auftaktprojekt für das Architekturbüro war. Seither wurden zahlreiche innovative und vielbeachtete Projekte von Berlin über London bis nach Dubai realisiert.

Der Projektmanager 

Die BBT Treuhandstelle des Verbandes Berliner und Brandenburgischer Wohnungsunternehmen GmbH wurde mit dem Projektmanagement für das Bauvorhaben beauftragt. Mit ihren über 60 Mitarbeiter*innen bietet die BBT GmbH der Immobilienwirtschaft ein 360°-Leistungsspektrum mit den Schwerpunkten Beraten, Bauen, Verwalten, Software und Versicherungen. Das Unternehmen hat bereits zahlreiche Bauvorhaben unterschiedlichster Größe erfolgreich gesteuert. 

 

Das externe Personalbüro entlastet Unternehmen

Die Lohn- und Gehaltsabrechnung ist ein arbeits- und oft auch kostenintensiver Bereich. Als externes Personalbüro entlasten wir Unternehmen kostengünstig von der Lohn- und Gehaltsabrechnung und gewährleisten dabei höchste Qualität, Zuverlässigkeit und Vertraulichkeit. Wir übernehmen auch Lohn- und Gehaltsabrechnungen entsprechend den Anforderungen des öffentlichen Dienstes.

Ihr Ansprechpartner ist Thomas Abel.

Wir bieten die Übernahme der Lohn- und Gehaltsabrechnungen zu günstigen Konditionen mit einer Festpreis-Garantie für ein Jahr. Damit können Sie monatlich Kosten bei der laufenden Lohn- und Gehaltsabrechnung sparen. Beim Umgang mit den uns anvertrauten Informationen, personalbezogenen Angaben und Aufgaben garantieren wir Ihnen absolute Vertraulichkeit und Diskretion. Für die Abrechnungen nutzen wir das Programm DATEV.
Die Ersteinrichtung der Buchhaltung ist bei uns kostenfrei. Der Preis pro Mitarbeiter-Lohn-/Gehaltsabrechnung je Monat richtet sich nach der Anzahl der beauftragten Abrechnungen und umfasst alle im folgenden genannten Leistungen.

Unsere Leistungen:

  • Monatliche Lohn- und Gehaltsabrechnungen und Erledigung aller damit zusammenhängenden Aufgaben
  • Jahresabschlussarbeiten (interner Lohnsteuerjahresausgleich, Lohnsteuerbescheinigungen, Jahresentgeltmeldungen an die Krankenkassen u.ä.)
  • Personalstatistiken (z. B. Hilfslisten für die Berufsgenossenschaft, Kostenstellenlisten u.ä.)
  • Erstellung der Lohnkonten je Arbeitnehmer gemäß der Lohnsteuerrichtlinien
  • Erstellung von Lohnsteueranmeldungen, Beitragsnachweisen und Zahlungsträgern
  • Erstellung einer monatlichen Buchungsliste für die Finanzbuchhaltung
  • Übernahme des Bescheinigungswesens
  • Beratung in Lohn- und Gehaltsfragen
  • Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Datenübermittlungen an externe Institutionen, z. B. Finanzämter, Banken und Krankenkassen

Darüber hinaus übernehmen wir für Sie auf Wunsch auch weitere Leistungen in diesem Bereich. 

Unsere Preise: 

Pro Mitarbeiter-Lohn-/Gehaltsabrechnung je Monat einschließlich aller o. g. Leistungen berechnen wir folgende Preise zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer:

  • Bei einer Anzahl von insgesamt bis zu zehn Lohn- und Gehaltsabrechnungen 8,18 €.

  • Bei einer Anzahl von insgesamt 11 bis 30 Lohn- und Gehaltsabrechnungen 7,67 €.

  • Bei einer Anzahl von insgesamt mehr als 30 Lohn- und Gehaltsabrechnungen 7,16 €.