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Finanzierung

 

Kleine Einführung in das Finanzcontrolling

Das Finanzcontrolling unterstützt das Finanzmanagement und zielt auf eine ganzheitliche Steuerung der Finanzen ab. Die Beschaffung und Auswertung finanzrelevanter Informationen sowie die Finanzplanung sind die Kernaufgaben des Finanzcontrollings. Um sie zu bewältigen, sollten auch Wohnungsunternehmen ein professionelles Finanzcontrollingsystem nutzen.

Ohne Informationen kein Controlling

Bei der Implementierung eines immobilienwirtschaftlichen Finanzcontrollingsystems sind zunächst folgende Fragen zu klären:  

  • Welche Informationen sind finanzwirtschaftlich (steuerungs)relevant? Dies sind u. a. Informationen zum Finanzstatus (Kassenbestand, Geldanlagen, Wertpapiere), zu Kreditlinien, Cashflow- oder Liquiditätsentwicklungen.
  • Wie können die Informationen gewonnen, systematisch aufbereitet und ausgewertet werden? Sie lassen sich aus internen Systemen (z. B. ERP-Systemen) sowie aus externen Informationsquellen (Marktinformationen u. a. zu Zinsentwicklungen) generieren. 
  • Welche Empfänger gibt es, und welche Informationen benötigen sie zu welchem Zeitpunkt? Der grundsätzliche Informationsbedarf hängt von diversen Unternehmensfaktoren ab, z. B. Rechtsform, Größe und Art des Unternehmens. Verschiedene Empfänger/Empfängergruppen innerhalb und außerhalb des Unternehmens möchten unterschiedliche Informationen in unterschiedlichen Reportingfrequenzen aus dem Finanzcontrolling generieren. Während Darlehens-, Zins- und Tilgungsentwicklungen z. B. von der jeweiligen Fachabteilung permanent überwacht werden, benötigen Vorstand oder Aufsichtsrat Finanzreports oft nur quartalsweise oder halbjährlich.

So kann ein Finanzreport aussehen (zwei Ausschnitte) 

Kernaufgabe Finanzplanung

Eine weitere Aufgabe des Finanzcontrollings besteht in der Durchführung kurz-, mittel- und langfristiger Planungen.

  • Im Rahmen der mehrjährigen strategischen Finanzplanung sind langfristige Investitionsentscheidungen abzustimmen, z. B. Baumaßnahmen oder Kauf von Investitionsobjekten. Wichtige Instrumente der langfristigen Planung sind etwa Planbilanzen zur Bilanzstrukturplanung, Bewegungsbilanzen und Kapitalflussrechnungen.
  • Das operative (kurzfristige) Finanzcontrolling dient dazu, eine detaillierte Gliederung und den genauen zeitlichen Ablauf der Planungsgrößen zu erstellen. Hierzu gehört u. a. die Planung von Mieten oder Zahlungsausfällen. Zur Erstellung der kurzfristigen Finanzplanung kann z.B. ein Finanzplan genutzt werden.

Integrierter Einsatz verschiedener Instrumente

Ein erfolgreiches Finanzcontrollingsystem zeichnet sich durch den Einsatz unterschiedlicher Instrumente aus, die unbedingt integriert im Unternehmen einzusetzen sind. 

Um die Datenbasis für das Finanzcontrolling zu vereinheitlichen und Redundanzen zu vermeiden, ist es sinnvoll, IT-Systeme z. B. als integrierte Business Intelligence-Lösungen zu implementieren. Diese ermöglichen, die Daten empfänger- und themenorientiert sowie zeitpunktgerecht aufzubereiten.

Wir unterstützen Sie gern mit unserem Knowhow bei der Implementierung oder Weiterentwicklung Ihres Finanzcontrollingsystems.

 

Thema Leitungsrechte: Noch kein Ende in Sicht

In bestimmten Fällen können Versorger weiterhin ihre Leitungsrechte in den Neuen Bundesländern nach dem Grundbuchbereinigungsgesetz sichern lassen. Und dies tun sie auch. Eigentümer haben in diesem Fall Anspruch auf Entschädigung. Die BBT GmbH unterstützt betroffene Wohnungsunternehmen bei der Geltendmachung ihrer Ansprüche. Dank langjähriger Praxiserfahrung und umfangreichen Wertermittlungs-Knowhows kann sie für ihre Kunden häufig deutlich vorteilhaftere Entschädigungsangebote aushandeln.

Viele Grundstückseigentümer gehen davon aus, dass das Thema Leitungsrechte im Zusammenhang mit dem Grundbuchbereinigungsgesetz (GBBerG) seit dem 01.01.2011 abgeschlossen ist. Dies stimmt so allerdings nicht ganz: Die Versorger von Gas, Strom, Fernwärme, Wasser, Verkehr und Telekommunikation können sich ihre Leitungs- und Anlagenrechte in den Neuen Bundesländern auch weiterhin nach § 9 GBBerG sichern lassen – zumindest dann, wenn das betroffene Grundstück zwischenzeitlich nicht veräußert wurde. Als Ausgleich steht dem Eigentümer ein Entschädigungsanspruch zu. 

Gerade außerhalb der Ballungsgebiete werden Versorger oft erst jetzt tätig und beantragen die Sicherung ihrer Leitungen bei den zuständigen Behörden. Oder sie versuchen alternativ, die Eintragung über privatrechtliche Vereinbarungen zu erreichen. Für betroffene Wohnungsunternehmen ist es sehr sinnvoll, auf professionelle Unterstützung zurückzugreifen, um Entschädigungszahlungen in angemessener Höhe auszuhandeln.

Bessere Entschädigungsangebote

Die BBT GmbH hat beim Thema Leitungsrechte eine umfangreiche Expertise aufgebaut und ist mit über 70 Kunden in den Neuen Bundesländern als Berater auf diesem Gebiet marktführend. So konnten die ursprünglichen Angebote der Versorger durch unser großes Knowhow bei der Wertermittlung sowie langjährige Praxiserfahrungen deutlich nachgebessert und oftmals sogar vervielfacht werden. Hiervon hat beispielsweise auch die Wohnungsbaugenossenschaft eG Wittstock/Dosse profitiert, für die letztendlich das Zehnfache der Ursprungsangebote des Wasser- und Abwasserverbandes ausgehandelt werden konnte. 

Zu unseren weiteren Kunden zählen diverse Genossenschaften und Wohnungsgesellschaften unterschiedlichster Größenordnungen aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im letzten Jahr kamen unter anderem die DKB Immobilien AG und die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), die im Auftrag des Landes Berlin die landeseigenen Immobilien verwaltet, hinzu. Auch die kürzlich erfolgte Beauftragung durch die Berliner STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH belegt das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der BBT GmbH beim Thema Leitungsrechte.

BBT bietet Ihnen Full-Service  

Zur Unterstützung der Wohnungsunternehmen übernimmt die BBT auf Wunsch die gesamte Abwicklung von der ersten Prüfung und Abforderung von Entschädigungsangeboten über die Verhandlungen mit den Versorgern bis hin zur Überwachung der Auszahlung von Entschädigungszahlungen. Wir arbeiten dabei zu 100 Prozent erfolgsabhängig und das Honorar wird erst nach Auszahlung der Entschädigung fällig.