Newsletter Februar 2017

Newsletter Februar 2017

 

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

Sie warten auf den Frühling? Wir auch. Die Bundesbank hat ihn für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sogar schon im Dezember 2016 gesehen und für das erste Quartal 2017 weitere Wachstumsimpulse prognostiziert. Darüber, dass Wohnimmobilien im Core-Bereich, gemessen an den zu erwartenden Renditen und Mieten, sehr teuer sind, besteht Einigkeit. Ob zu teuer, entscheidet im Markt immer der Käufer, nicht der Gutachter. Und ob es sich um eine „Blase“ handelt, weiß man erst, wenn sie geplatzt ist. Frühere Core-Investoren weiten derzeit jedenfalls ihren Blick auch auf Immobilien in ehemals weniger angesagten Lagen. Bestandshalter nutzen die Gunst der Stunde für liquiditätsschöpfende Portfoliobereinigungen.

In diesem Sinne freuen wir uns auf anregende Diskussionen mit Ihnen auf den diesjährigen Genossenschafts- und Wohnungswirtschaftlichen Tagen des Verbandes Berliner und Brandenburgischer Wohnungsunternehmen in Bad Saarow, oder schauen Sie doch schon mal vorab auf unserer neuen Website (www.bbt-gmbh.net) vorbei.

 
 

Ihr

Andreas Grunow

Leiter Unternehmensberatung

 
 

Modernisierung der BBT-Website im funktionalen Webdesign

Sie haben es bemerkt: Am 6. Februar haben wir unsere neue Website hochgeladen. Seit Google 2015 neue Richtlinien für die Auffindbarkeit festgelegt hat, war auch für uns klar: das muss neu! Schließlich möchten wir von Ihnen gefunden werden. Die Gelegenheit haben wir genutzt und gleichzeitig etwas aufgeräumt. Sicher war mancher verblüfft, dass sich unter der gewohnten Adresse nun eine ganz neue Website befindet. Die Seite ist jetzt responsiv und passt sich damit in der Darstellung dem jeweiligen Endgerät an. 

Wie stark Sie unsere Artikel nutzten, ist für uns ein erfreulicher Grund, Ihnen die Best-Of-Beiträge unter Fachinformationen wieder zur Verfügung zu stellen. Schauen Sie gern wieder mal rein und stöbern unter den Artikeln darin. Für alle, die einen bestimmten Beitrag aus einem früheren Newsletter vermissen, haben wir einen Service eingerichtet: Senden Sie mir eine Mail mit dem betreffenden Artikel und Sie bekommen einen Link zu diesem Artikel auf der neuen Website oder den Artikel als PDF zurückgesandt. 

Besonders unsere Referenzen sind jetzt leicht filterbar und vielleicht haben Sie auch den einen oder anderen Kollegen erkannt, den Sie bereits aus den Seminaren oder vom Anwenderforum live kennen. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und viel Freude an den neuen Features.

Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist

Franka Puls
+49 30 26006-156
franka.puls@bbt-gmbh.net

 

Den Kontenplan führungsorientiert gestalten

Die Buchhaltung liefert die Basisinformationen für alle strategischen und operativen Firmenentscheidungen. Dabei bestimmt der Konten- und Kostenstellenplan die Aussagekraft der Informationen maßgeblich. Eine gute Ausgestaltung ist deshalb wichtig. 

Höhere Anforderungen an das Rechnungswesen

In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen der Wohnungswirtschaft stetig verändert.

Die neuen gesetzlichen und betriebswirtschaftlichen Herausforderungen haben auch die Anforderungen an das Rechnungswesen, durch einen steigenden Informationsbedarf von Stakeholder und Geschäftsführung, stetig wachsen lassen. 

Die Praxis zeigt jedoch, dass die Finanzbuchhaltung den gestiegenen Anforderungen des Controllings häufig nicht gerecht wird, zum Beispiel verhindern zu breit gefasste Aufwands- und Ertragskonten oder das Buchen ohne Kostenstellen die Etablierung einer aussagefähigen Kosten- und Leistungsrechnung. Das Ergebnis: Informationen können nicht in dem Detaillierungsgrad bereitgehalten werden, wie es für ein führungsorientiertes Rechnungswesen erforderlich ist.      

ERP-Wechsel als Chance

Auch wenn Optimierung nötig ist, sollten umfangreichere Eingriffe in den bestehenden Konten- und Kostenstellenplan im laufenden Betrieb gut überlegt sein. Zahlreiche Fallstricke und manch unerwarteter Aufwand lauern. Hingegen bietet der Wechsel des ERP-Systems Wohnungsunternehmen die ideale Gelegenheit, Altbewährtes zu hinterfragen. Es ist die Chance, den Kontenplan fit für ein aussagekräftiges und bedarfsgerechtes Controlling zu machen! 

BBT checkt Ihren Konten- und Kostenstellenplan

Wir analysieren Ihren aktuellen Konten- und Kostenstellenplan hinsichtlich Ihrer Anforderungen an ein bedarfsgerechtes Controlling und zeigen Optimierungspotenziale auf. Gern erarbeiten wir für Sie auch grundlegend neue Konten- und Kostenstellenpläne. 

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Konstantin Augustin
+49 30 26006-227
konstantin.augustin@bbt-gmbh.net

Bild Konstantin Augustin
 

MERKUR eG finanziert Neubau mit Unterstützung der BBT

Die Berliner Wohnungsgenossenschaft MERKUR eG hat sich die Finanzierung ihres Neubauvorhabens in der Archenholdstraße in Berlin-Lichtenberg mit tatkräftiger Unterstützung und Begleitung durch die BBT gesichert.

Nach einer gründlichen Vorbereitungs- und Planungsphase gaben die Gremien der Wohnungsgenossenschaft MERKUR eG in 2016 grünes Licht für das größte Neubauprojekt der Genossenschaft seit vielen Jahren. Immerhin 38 Wohnungen sollen auf einem Bestandsgrundstück der Genossenschaft in der Archenholdstraße im Berliner Stadtteil Lichtenberg neu errichtet werden. Mit den Bauarbeiten wurde bereits begonnen und für Juli 2018 ist der Einzug der zukünftigen Mieter in die dann fertiggestellten Wohnungen geplant.

Von den rund 6,4 Mio. EUR Gesamtkosten soll der Großteil durch eine Darlehensneuaufnahme finanziert werden. Mit der Strukturierung der Finanzierung und deren Besicherung wurde die BBT beauftragt. Bereits im Oktober letzten Jahres konnte im Rahmen einer Ausschreibung ein verlässlicher und erfahrener Finanzierungspartner gefunden werden, welcher den Kredit bis zu den beiden fest vereinbarten Auszahlungsterminen ohne Bereitstellungszinsen gewährt. Der Kreditvertrag wurde dann Anfang 2017 unterzeichnet.

Trotz der langen Vorlaufzeiten, des Beleihungsauslaufes von fast 80 % und der Zinsfestschreibung von rund 17 Jahren konnte für diese Finanzierung ein Nominalzins von deutlich unter 1,5 % ausgehandelt werden. Weiterhin wurde Dank der Strukturierung der Besicherung durch eine temporäre Stellung von Zusatzsicherheiten die Auszahlung des Kredites ohne zusätzliche Vorleistungen der Genossenschaft und unabhängig vom Baufortschritt möglich. Dadurch kann die Wohnungsgenossenschaft MERKUR eG zeitnah über das Darlehen verfügen und ihre eigenen liquiden Mittel schonen.

Nach Fertigstellung und Vermietung des Neubaus wurde von der finanzierenden Bank die Freigabe der Zusatzsicherheiten zugesagt und vertraglich festgeschrieben.

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Sven Rudolph
+49 30 26006-164
sven.rudolph@bbt-gmbh.net

Sven Rudolph
 

Nachhaltige Stadtentwicklung – Teil 2

Nachhaltigkeit ist in der heutigen Stadtentwicklungspolitik ein wesentlicher Aspekt. BBT-Berater Paul Jonda skizziert die hierfür maßgeblichen politischen Weichenstellungen. Denn sie bestimmen die aktuellen Ansätze von der Wohnungs- bis zur Sozialpolitik. 

Konferenzen als Wegbereiter der Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik

Eine wichtige Rolle für die nationale Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik, die daraus resultierende Gesetzgebung und das staatliche Handeln in Bezug auf den sozialen Wohnungsbau sind Konferenzen – sowohl auf nationaler wie internationaler Ebene. Im Folgenden werden die hierfür richtungsweisenden Konferenzen vorgestellt. 

 

1976: Habitat 1

Die erste, im Jahr 1976 in Vancouver/Kanada ausgerichtete Konferenz der UN zum Thema menschliche Siedlungen (Habitat 1) legte den Grundstein für die internationale, politische Auseinandersetzung mit Wohnraumversorgung und Wohnungsnot.

Als Folge der Konferenz wurde 1978 von der UN das Zentrum für menschliche Siedlungen (UNCHS/HABITAT) gegründet. 2002 wurde es in das Programm für menschliche Siedlungen (UN-HABITAT) überführt.1 

Zentrale Ziele des UN-HABITAT-Programms: 

  • angemessene Unterkunft und Wohnraum für alle
  • nachhaltige Stadt- und Siedlungsentwicklung
  • Verbesserung der Lebensqualität durch Bekämpfung von Armut, Hunger, Umweltzerstörung und Kriminalität
  • Förderung des Aufbaus von lokal-demokratischen Strukturen (Dezentralisierung, kommunale Selbstverwaltung, Finanzautonomie) 

Grundlage der UN-HABITAT-Ziele sind die Agenda 21 und die Habitat-Agenda (s.u.). Die Ziele werden vom UN-HABITAT in finanzieller und beratender Form verfolgt. Dabei sind die Förderprogramme so konzipiert, dass das UN-HABITAT politische Entscheidungsträger und Gemeinden in städtebaulichen Fragen sowie bei der Formulierung nachhaltiger und umsetzbarer Lösungen stets als Berater unterstützt.2 

1992: Rio-Konferenz verabschiedet Agenda 21

Die 1992 in Rio de Janeiro/Brasilien veranstaltete Konferenz für Umwelt und Entwicklung der UN endete mit der Verabschiedung eines Aktionsprogramms: der Agenda 21. Sie wurde von mehr als 170 Staaten unterzeichnet, u. a. von Deutschland3, und stellt einen völkerrechtlichen Vertrag dar. Durch die Unterzeichnung verpflichteten sich die Staaten, politische Rahmenbedingungen zu schaffen, um die gesetzten Ziele zu verfolgen, nämlich der weiteren Verschlechterung der Situation des Menschen und der Umwelt entgegenzuwirken und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sicherzustellen. 

Die Agenda 21 umfasst eine Vielzahl ökologischer, ökonomischer und sozialer Ziele. Oberstes Ziel der Siedlungspolitik ist dabei „[…] die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen und der Umweltqualität in städtischen und ländlichen Siedlungen sowie in der Lebens- und Arbeitswelt aller Menschen, insbesondere der städtischen und ländlichen Armutsgruppen“.4 

Ferner benennt sie Ziele, Maßnahmen und Instrumente zur Umsetzung in folgenden Programmbereichen:5

  • angemessene Unterkunft für alle
  • Verbesserung des Siedlungswesens
  • Förderung einer nachhaltigen Flächennutzungsplanung und Flächenwirtschaft
  • Förderung einer integrierten Umweltschutz-Infrastruktur zur Bereitstellung einer Trinkwasserversorgung
  • Abwasserbeseitigung, Kanalisation und Abfallentsorgung
  • Förderung umweltverträglicher Energieversorgungs- und Verkehrssysteme in Städten und Gemeinden
  • Förderung der Siedlungsplanung und -politik in von Naturkatastrophen bedrohten Gebieten
  • Förderung eines umweltverträglichen Bauens

Bundesrepublik ist den Agenda21-Zielen verpflichtet

Für die Überwachung der Zielumsetzung sowie die Fortentwicklung der Agenda 21 wurde die Kommission für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (CSD) gegründet. Alle nationalen Aktionspläne der Bundesregierung müssen in einer vorgegebenen Berichtsstruktur an die CSD übergeben werden. Dadurch wird die Bundesregierung verpflichtet, sich bei der nationalen sowie der internationalen Zusammenarbeit zur Formulierung von Förderprogrammen nach der Agenda 21 zu richten. Insbesondere die o.g. Ziele der Agenda 21 sind richtungsweisend für die Formulierung nationaler stadtentwicklungs- und wohnungspolitischer Förderprogramme. 

1994: Europäische Konferenz über zukunftsbeständige Städte und Gemeinden

Die 1994 in Aalborg/Dänemark ausgerichtete Europäische Konferenz über zukunftsbeständige Städte und Gemeinden war die europäische Reaktion auf die Agenda 21. Sie diente dazu, politische Rahmenbedingungen für die Zielerreichung der Agenda 21 auf europäischer Ebene zu diskutieren. Dabei galt es, Vorgehensweisen zur nachhaltigen Stadtentwicklung der europäischen Nationen auf kommunaler Ebene in einem Beschluss festzulegen, um das Leitbild der Agenda 21 in konkrete lokale Ziele und Maßnahmen zu übersetzen.6 

Ergebnis: Die Aalborg-Charta.

Sie wurde von 80 europäischen Kommunen und 253 Vertretern internationaler Organisationen, nationaler Regierungen, wissenschaftlicher Institute, Berater und Einzelpersonen unterzeichnet. Diese verpflichteten sich damit, einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadtentwicklungspolitik nachzugehen. Ferner sollte eine Kampagne europäischer zukunftsbeständiger Städte und Gemeinden initiiert und die Kommunen verpflichtet werden, in den Prozess der lokalen Agenda 217einzutreten, sodass kommunale Handlungsprogramme für eine nachhaltige Zukunft entwickelt werden.8 

Die Charta von Aalborg ist wie die Agenda 21 richtungsweisend für eine nachhaltige Stadtentwicklung, da bei Änderung bzw. Schaffung neuer Gesetze stets die Auswirkung auf die nachhaltige Entwicklung betrachtet werden soll. 

1996: Habitat 2

Bei der zweiten Konferenz der Vereinten Nationen für Wohn- und Siedlungswesen (Habitat 2) 1996 in Istanbul/Türkei ging es um adäquate Unterkünfte für alle und nachhaltige Siedlungsformen in einer verstädterungsgeprägten Welt. Als Ergebnisse präsentierte die Konferenz die Istanbul-Deklaration und die Habitat-Agenda. Beide Dokumente wurden wiederum von mehr als 170 Staaten unterzeichnet.9 

Ergebnis 1: Istanbul-Deklaration

Die Istanbul-Deklaration stellt eine unverbindliche Absichtserklärung der unterzeichnenden Staaten dar. Als Hauptziele werden genannt: Die "adäquate Unterkunft für alle" sowie die "Verbesserung der Bedingungen in menschlichen Siedlungen", u. a. durch die Verbesserung der Sicherheit, der Gesundheit sowie der Lebensbedingungen. Inhaltlich ähnelt die Istanbul-Deklaration sehr stark der Agenda 21.10 

Ergebnis 2: Habitat-Agenda

Die Habitat-Agenda hingegen ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der auf die Verbesserung von menschlichen Siedlungen unter sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten abzielt. Im Mittelpunkt stehen dabei "adäquate Unterkünfte für alle" und "nachhaltige Siedlungsformen in einer verstädterungsgeprägten Welt".11 

  • Erstmals erkennen die unterzeichnenden Staaten "Wohnen unter menschenwürdigen Bedingungen" als Menschenrecht an. Sie akzeptieren damit, dass angemessene Unterkünfte das Fundament für das physische, psychische, soziale und wirtschaftliche Wohlergehen der Menschen darstellen.12 
  • Mit der Unterzeichnung verpflichteten sich die Staaten, regionale und nationale Aktionspläne, Förderprogramme und politische Rahmenbedingungen zu schaffen, um unter der Beachtung der sozialen, ethnischen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten die Hauptziele zu erreichen. 
  • Die Habitat-Agenda benennt folgende Zielgruppen: in Armut lebende Menschen, Obdachlose, Frauen, Ältere, indigene Völker, Flüchtlinge, Vertriebene und Menschen mit Behinderungen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Bedürfnissen und Lebenslagen von Kindern.13 
  • Allen Staaten ist klar, dass die Immobilienwirtschaft in der modernen Welt ein produktiver Wirtschaftssektor ist und angemessener Wohnraum Geld kostet. Daher verpflichteten sich die Staaten zusätzlich, die nationale und regionale Wirtschaft zu fördern, um Anreize für den Bau von angemessenem Wohnraum zu setzen. Ebenso soll der Kreditzugang für die Bevölkerung erleichtert werden, um den selbstständigen Bau einer angemessenen Unterkunft zu fördern.14 
  • Darüber hinaus weist die Habitat-Agenda explizit darauf hin, dass sie im Einklang mit den Zielen der Agenda 21 steht und demzufolge die gesetzten Ziele ebenfalls unter nachhaltigen Gesichtspunkten betrachtet.15 

2007: Informelles EU-Ministertreffen formuliert Leipzig-Charta

Das informelle Ministertreffen der für Stadtentwicklung zuständigen Minister der EU-Mitgliedsstaaten 2007 in Leipzig stand unter dem Motto "Die europäische Stadt und ihre Region stärken - Wettbewerbsfähigkeit, sozialen und territorialen Zusammenhalt in den Städten und Regionen Europas entwickeln".

Die Ergebnisse wurden u. a. in der Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt zusammengefasst. 

  • Ausgehend von den ökonomischen, sozialen, demografischen und kulturellen Herausforderungen der Städte16 formulierten die Minister in der Leipzig-Charta insbesondere folgende aktuelle Stadtprobleme: den Demografischen Wandel, die soziale Ungleichheit, die Ausgrenzung bestimmter Bevölkerungsgruppen sowie den Bedarfsmangel an preisgünstigen und geeigneten Wohnungen. Eine Lösung der Probleme, die es den Städten ermögliche, ihrer Funktion gerecht zu werden, sei nur realisierbar, wenn die Städte ihr soziales Gleichgewicht bewahren.
  • Die Minister verpflichteten sich mit der Leipzig-Charta, die europäischen Städte unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu schützen, zu stärken und weiter zu entwickeln. Maßgebliche Ziele der Leipzig-Charta sind die Stärkung integrierter stadtentwicklungspolitischer Programme sowie die Berücksichtigung benachteiligter Stadtteile.17

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1 Vgl. Unbekannt 2012g.
2 Vgl. UN-HABITAT 2012; Deutscher Bundestag 2011.
3 Vgl. Vereinte Nationen 1992.
4 Ebd., S. 42.
5 Vgl. ebd., S. 42 ff..
6 Vgl. Unbekannt 2012f; Europäische Konferenz über zukunftsbeständige Städte und Gemeinden in Aalborg, Dänemark 1994.
7 Die lokale Agenda 21 ist ein regionales Handlungsprogramm, durch welches die Region bzw. Gemeinde nachhaltig entwickelt werden soll. Die lokale Agenda 21 hat die Agenda 21 zum Vorbild.
8 Vgl. ebd..
9 Vgl. Murfeld 2006, S. 4; UN-HABITAT 1996.
10 Vgl. ebd., S. 1.
11 Vgl. Vereinte Nationen 2006. Bärenbrinker 2012, S. 99 ff..
12 Vgl. Vereinte Nationen 2006.
13 Vgl. ebd..
14 Vgl. ebd..
15 Vgl. ebd..
16 Vgl. Hanesch 2011, S. 219.
17 Vgl. Bundesministerium für Verkehr 2007, S. 2–3.

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Paul Jonda
+49 30 26006-109
paul.jonda@bbt-gmbh.net

Foto Paul Jonda
 

BBT steuert die WGLi beim Neubau am Weißenseer Weg

Der Wohnungsneubau der Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg eG (WGLi) steht in den Startlöchern, dabei stellt der Spezialtiefbau eine besondere Herausforderung dar. Auf Grund der schlechten Bodenqualität wird eine Pfahlgründung bis in 15 m Tiefe benötigt. Der Boden auf dem gesamten Grundstück besteht größtenteils aus Lehm, Mergel und kleineren Sandgemisch-Schichten, sodass die Tragfähigkeit für die geplanten Gebäude erst ab einer Tiefe von 8 bis 10 m gegeben ist. Unter Leitung der BBT als Projektsteuerer konnte ein Pfahlgerüst entwickelt werden, das vom Fachplaner für Statik mit 260 Bohrpfählen und einem Durchmesser von 90 cm berechnet wurde. Die Pfähle müssen ca. 5 m in die Tragschicht einbinden, damit die anfallenden Lasten abgetragen werden, ohne dass sich die Bauteile später bewegen.

In Berlin ist es fast schon zu Normalität geworden, dass beim Geschosswohnungsbau ein Spezialtiefbau benötigt wird, um in der Nachverdichtung auch ansehnliche Gebäude entstehen zu lassen. Dabei wird mit schwerem Gerät meist eine Pfahlgründung in den Boden getrieben, oder auch in den Boden Betonschlemme injiziert um eine tragfähige Arbeitsfläche zu erhalten. Das liegt meist an den unterschiedlichen Baugrundverhältnissen, die durch das Anwachsen der Stadt natürlich gegeben sind bzw. durch Abbruch und Trümmer aus der Geschichte stammen. Dadurch wird das normale Bauen erschwert und birgt oft Kostenrisiken beim Bauherrn. Durch eine frühe und tiefgründige Bodenuntersuchung und frühzeitige Planung konnte das Kostenrisiko kalkulierbar gemacht werden.  

Ansprechpartner bei der BBT ist

Thomas Tietze
+49 30 26006-143
thomas.tietze@bbt-gmbh.net

Thomas Tietze, Porträt
 

Kleinmachnower gewog führt avestrategy ein

Auch die Gemeindliche Wohnungsgesellschaft Kleinmachnow mbH (gewog) hat sich für die Einführung der BBT-Software avestrategy entschieden. Neben dem Leistungspaket Controlling hat sie auch das Modul Darlehensmanager lizensiert. Damit kann sich die gewog künftig bei der Unternehmenssteuerung auf den vielfältig bewährten Branchenstandard verlassen. 

  • Das Leistungspaket Controlling ermöglicht der gewog eine strategische Unternehmenssteuerung in einem System: Mit Plan-Ist-Vergleichen kann sie ihre Entwicklung überwachen, frühzeitig Abweichungen feststellen und die Auswirkungen verschiedener Handlungsalternativen mit Hilfe des integrierten Szenariomanagements untersuchen. 
  • Der Darlehensmanager dient dem professionellen Kreditportfoliomanagement. Mit dem Modul kann die gewog sämtliche berechnungsrelevanten Darlehensdaten verwalten. Zudem können – auf Basis weiterer individueller Planprämissen und unter Berücksichtigung internationaler Berechnungsstandards – automatisch darlehenskonkrete Zins- und Tilgungspläne generiert werden. 

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und heißen die gewog als neuen avestrategy-Kunden herzlich willkommen.

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Oliver Gehrke
+49 30 26006-180
oliver.gehrke@bbt-gmbh.net

Foto Oliver Gehrke
 

BBT optimiert Geschäftsprozess für WHG Eberswalde

Die Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH Eberswalde (WHG) hat die BBT GmbH erneut mit der Analyse und der Optimierung eines zentralen, avestrategy-basierten Geschäftsprozesses beauftragt. Nach der gemeinsamen Gestaltung von Geschäftsprozessen rund um Wirtschaftsplanung und Controlling im Jahr 2014 steht diesmal der Geschäftsprozess Portfoliomanagement im Fokus. 

Das Ziel der Prozessanalyse

Die Neubestimmung des Prozesses zum Portfoliomanagement, bei gleichzeitiger Einbindung in die Planungs- und Controllingprozesse, sichert der WHG einen standardisierten und effizienten Ablauf für die strategische Unternehmensplanung. 

Die gemeinsame Erarbeitung des neuen Ablaufs sowie die abteilungsübergreifende Auseinandersetzung mit dem Geschäftsprozess dienen insbesondere dazu, die Akzeptanz des Portfoliomanagements in den einzelnen Bereichen der WHG zu erhöhen und transparentere Entscheidungen zur strategischen Bestandsentwicklung zu erreichen. 

Projekt bereits kurz vor dem Abschluss

In einem gemeinsamen Kick-Off-Termin wurden die Ausgangslage, die erforderlichen Zuarbeiten und das Ziel des Projekts geklärt. Der erste Workshop zielte darauf ab, das bisherige Vorgehen zum Portfoliomanagement zu erfassen. In einem zweiten Workshop wurden Optimierungsvorschläge diskutiert und ein realistischer Soll-Prozess definiert. Der finale Workshop wurde genutzt, um den erarbeiteten Soll-Prozess in einer größeren Runde allen beteiligten Abteilungen zu erläutern und die Abläufe zu simulieren. 

Derzeit nimmt die BBT letzte Anpassungen am Workflow-Diagramm vor, das alle wesentliche Prozessschritte und Prozessanweisungen beinhaltet. 

Wir danken der WHG für die gute Zusammenarbeit, gratulieren zum 25-jährigen Firmenjubiläum und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg.

Ihre Ansprechpartner bei der BBT sind

Kristin Protze
+49 30 26006-146
kristin.protze@bbt-gmbh.net 

Johannes Jakobsmeyer
+49 30 26006-122
johannes.jakobsmeyer@bbt-gmbh.net 

Christian Michaelis
+49 30 26006-205
christian.michaelis@bbt-gmbh.net

Foto Kristin Protze
 

Risikokatalog: Profitieren Sie von unserer Expertise!

Im Rahmen der Beratung zahlreicher Kunden aus der Immobilienwirtschaft hat die BBT GmbH einen branchenspezifischen Risikokatalog erarbeitet. Dieser umfasst rund 85 als relevant eingestufte Risiken. Im Bedarfsfall profitieren Sie von diesem Know-how. 

Der Risikokatalog gibt Sicherheit

Ein Risikokatalog sorgt für größere Transparenz im Unternehmen. Sie erhalten damit auch mehr Sicherheit für Ihre unternehmerischen Entscheidungen. Gute Gründe also, diesen mit Sorgfalt zu erarbeiten und auf dem neuesten Stand zu halten. 

Sie haben Fragen zum Risikomanagement und dem Risikokatalog?

Dann sprechen Sie uns an: 

  • Wir unterstützen Sie dabei, einen individuellen Risikokatalog für Ihr Unternehmen zu erstellen, der sowohl den Anforderungen der Wirtschaftsprüfer als auch der Vorstände und Aufsichtsräte gerecht wird. 
  • Sie sind unsicher, ob der Risikokatalog Ihres Unternehmens noch aktuell ist? Kein Problem! Wir prüfen Ihren Risikokatalogdecken Lücken und Optimierungspotenziale auf.

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Oliver Gehrke
+49 30 26006-180
oliver.gehrke@bbt-gmbh.net

Foto Oliver Gehrke
 

Versicherung: Überschwemmung, Rückstau oder was?

Wenn Gebäude unter Wasser stehen, sind Immobilienbesitzer mit einer umfassenden Versicherung gegen Elementargefahren gut bedient: Überschwemmung und Rückstau sind wesentliche Ergänzungen der Elementargefahren in der Wohngebäudeversicherung. 

So grenzen sich die beiden Fälle voneinander ab (Quelle: Wussow-Informationsbrief 48/2016): 

Wann eine Überschwemmung vorliegt

Eine Überschwemmung des Versicherungsortes setzt voraus, dass sich eine erhebliche Wassermenge auf dem versicherten Gelände befindet. Die Wassermenge auf dem Gelände muss dabei mittel- oder unmittelbar auf das Gebäude einwirken. 

Eine Anreicherung des Erdbodens mit Niederschlags- und Grundwasser bis zur Sättigungsgrenze reicht nicht aus. Eine reine Gebäudeüberflutung ist insofern keine Überschwemmung, da das Gebäude allein nicht mit dem Grund und Boden als Versicherungsort gleichzusetzen ist. Eine Überlastung des Drainagesystems ist demzufolge auch nicht zwangsläufig eine Überschwemmung, wenn sich nicht gleichzeitig erhebliche Wassermengen auf dem Grundstück befinden. 

Kennzeichen eines Rückstaus

Witterungsbedingter Rückstau liegt vor, wenn Wasser in das versicherte Gebäude hinein rückgestaut wird, infolge von Witterungsniederschlägen oder des Ausuferns von oberirdischen Gewässern aus Rohren der Abwasserkanalisation oder den damit verbundenen Einrichtungen. 

Strittig ist, ob ein Drainagesystem eine Rohrleitung laut Versicherungsbedingungen darstellt. Laut Rechtsprechung handelt es sich bei einem überlasteten Drainagesystem jedoch nicht um einen bestimmungswidrigen Austritt, sondern es liegt zuvor ein bestimmungswidriger Nichteintritt vor. Versicherungsschutz besteht somit nicht – unabhängig vom Rohrleitungssystem.

Ihr Ansprechpartner bei der Funk Gruppe ist

Fred Trantow
+49 30 250092-763

 

MBG Meinerzhagen: Portfoliomanagement erfolgreich eingeführt

Was lange währt wird endlich gut. Ende 2016 wurde das System avestrategy Modul Portfoliomanagement erfolgreich bei der Meinerzhagener Baugesellschaft mbH (MBG) eingeführt werden. Im Januar 2017 erfolgten die Schulungen, sodass die MBG jetzt eigenständig ihr Portfolio gestalten und entwickeln kann. 

Die MBG nutzt das System avestrategy Modul Portfoliomanagement zunächst ohne Schnittstelle und befüllt die erforderlichen Informationen per Excel-Import. 

Neben den qualitativen Bewertungsdaten wurden auch die immobilienwirtschaftlichen Informationen der letzten Jahre eingepflegt, um auch deren Veränderung abbilden zu können. Die nächsten Schritte sind die Aktualisierung der Portfoliobewertung und die Berücksichtigung von Daten des Bestandsmanagementsystems mevivo. 

Die MBG ist mit ihren rund 1.368 Wohn- und Gewerbeeinheiten der größte Wohnungsanbieter in der Stadt Meinerzhagen. 

Jetzt können die Portfoliomanager der MBG ihre Analysen und Strategieentwicklungen starten. Wir wünschen viel Erfolg! 

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Johannes Jakobsmeyer
+49 30 26006-122
johannes.jakobsmeyer@bbt-gmbh.net

Foto Johannes Jakobsmeyer