Newsletter Juni 2020

Newsletter Juni 2020

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

es gibt sie noch, die kleinen Wunder. Als solches nehme ich den Paradigmenwechsel in der langen Reihe der Verordnungen zur Energieeinsparung gerade wahr. Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird ein politischer Paradigmenwechsel vollzogen. Erstmalig werden Anforderungen nicht weiter verschärft und der Effizienzgedanke hält mit der Quartiersbetrachtung von Effekten Einzug in das Regelungswerk.

Der Berliner Bauinvestition wird es wohl nicht helfen. Aufgrund Mietendeckel & Co. findet sich diese weiterhin auf Talfahrt. Die Bauindustrie scheint Anderes zu stören, sie beschwert sich über die Corona-bedingte Senkung der Umsatzsteuer ob des bürokratischen Aufwandes. Mit dem Digitalisierungsgrad scheint es da ja nicht weit her zu sein – das überrascht weniger.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen.

 
 

Ihr

Andreas Grunow
Leiter Unternehmensberatung

 
 

WOGENO Wohnungsgenossenschaft Zittau eG reduziert Kapitaldienst durch Umschuldung

Die WOGENO Wohnungsgenossenschaft Zittau eG hat sämtliche Bestandsdarlehen im Gesamtvolumen von rund 7,38 Mio. € incl. Ablöseentgelte umgeschuldet und erheblich in der Tilgung reduziert. Trotz herausfordernder Demographie am Standort Zittau konnten für die WOGENO günstige Zinsen verhandelt werden, die der Genossenschaft Handlungsspielräume für künftige Unternehmensentscheidungen eröffnen. So konnte ein Darlehen mit 15-jähriger Zinsfestschreibung bei nur 0,65 % Nominalzins und das andere Darlehen mit 20-jähriger Zinsfestschreibung bei lediglich 0,92 % Nominalzins abgeschlossen werden. 

Die WOGENO Zittau eG beschloss im letzten Herbst – beraten durch die BBT – das Gesamtdarlehensportfolio neu zu ordnen. Dabei sollte das historische Niedrigzinsniveau genutzt und eine maßgebliche Tilgungsreduzierung erreicht werden. Ende Mai wurden sämtliche Altdarlehen mit Restlaufzeiten von einigen Monaten bis längstens 3,5 Jahre abgelöst, umgeschuldet und laufzeitverlängert.

Im Ergebnis einer von der BBT durchgeführten Finanzierungsausschreibung und deren Analyse zog die WOGENO die Umschuldung mit einem neuen Finanzierungspartner einer Neuregelung mit dem bisherigen Finanzierungspartner vor.

Bei den Darlehen handelte es sich überwiegend um Altschuldenhilfedarlehen sowie umgeschuldete Sonderkreditmittel zur Sanierung von Wohngebäuden aus den 90er Jahren. Für die Altschuldenhilfedarlehen konnte ein Zinsvorteil von 0,65 % generiert werden. Die ehemaligen Sanierungsdarlehen sind sogar zwischen 0,69 % und 3,0 % in der Spitze zinsgünstiger. Wesentliches Ziel der WOGENO und Auftrag der BBT war es, die größtmögliche Liquiditätsentlastung zu erzielen. Mit den neuen Verträgen zahlt die WOGENO nun 79 % weniger Kapitaldienst als noch Ende April 2020.  

Aufgrund dieser mit dem neuen Finanzierungspartner vereinbarten Darlehensverträge hat die Genossenschaft nun 15 bis 20 Jahre Planungssicherheit bei den Kapitalkosten.

Darüber hinaus konnte die BBT mit dem neuen Darlehensgeber eine alternative Besicherung an bisher nicht beliehenen Objekten und die Pfandfreigabe des nahezu gesamten bisherigen Wohnungsbestandes verhandeln. Damit gewinnt die WOGENO Verhandlungsfreiheit mit künftigen Finanzierungspartnern, da dieser Bestand nun umfassend saniert und finanziert werden kann.  

Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist

Cornelia Hultzsch
+49 30 26006-165
cornelia.hultzsch@bbt-gmbh.net

 

Unser Bauprojekt »KUCKHOFF 47« befindet sich in der Ausführung

Niederschönhausen ist für all jene, die das Ruhige, Grüne genießen und dennoch nicht auf das Stadtleben verzichten möchten, als einer der vielseitigsten Lebensräume Berlins bekannt. Das vielfältige Freizeit- und Kulturangebot sorgt für eine hohe Lebensqualität. Wir freuen uns, in dieser Gegend hochwertige Wohnungen anbieten zu können.

Unser neues Bauvorhaben in Berlin-Niederschönhausen wird durch die BBT konzipiert und begleitet. Auf dem sehr ruhig gelegenen Grundstück entstehen zwei moderne Gebäude mit insgesamt 19 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen. Es handelt sich um 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von etwa 62 m² bis 138 m². Der großzügige grüne Innenhof lädt zum Aufenthalt aller Bewohner ein. Hochwertige Materialien und eine gehobene Ausstattung kennzeichnen unser jüngstes Neubauvorhaben »KUCKHOFF 47«. 

Ausstattung im Überblick 

  • Flexible Grundrisse
  • Maisonette-Wohnungen im Erdgeschoß mit Garten und elektrisch bedienbaren Rollläden
  • Moderne Fliesen- und Badausstattung aus hochwertigen Designlinien von Villeroy & Boch
  • Großzügige Balkone, Terrassen und/oder Dachterrassen
  • Bodentiefe Fenster an großzügigen Balkonen, Loggien, Terrassen und Dachterrassen sowie Gärten
  • Holz-Fenster aus Eiche und elektrisch bedienbare Fensterläden
  • Eichenparkett-Fußboden
  • Fußbodenheizung
  • Aufzüge
  • Drei Hauseingänge
  • Offene/großzügige Wohnküchen
  • Behindertenfreundlich

Die Baumaßnahme liegt insgesamt gut im Zeitplan. Aktuell befindet sich das Objekt im Rohbau und die Arbeiten im 1. Obergeschoß schreiten voran.

Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist

Adela Dacic
+49 30 26006-230
adela.dacic@bbt-gmbh.net

Adela Dacic, Porträt
 

Unser Bauprojekt »Liesen10« auf der Zielgeraden

Auf dem ehemaligen Gelände eines Steinmetzes des Dorotheenstädtischen Kirchhofs wird unser Neubau mit 11 Wohnungen (je zur Hälfte 2-Zimmer-Wohnungen und 3-Zimmer-Wohnungen) mit 64 m² bis 112 m² Wohnfläche im Juli 2020 fertiggestellt.

Alle Wohnungen der Obergeschosse verfügen über eine Loggia und einen Balkon. Bei den Erdgeschosswohnungen sind Terrassen mit eigenem Gartenanteil vorhanden. Die größere der beiden Dachgeschosswohnungen hat einen Direktzugang zu einer fast 50 m² großen Dachterrasse mit Blick über Berlin. 

Noch bis in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts gehörte die Liesenstraße zur Oranienburger Vorstadt, einer Gegend, die im 19. Jahrhundert auch »Feuerland« genannt wurde. Fabriken der Eisen- und Metallindustrie hatten hier vor den Toren Berlins ihren Standort, der heute ein attraktiver Wohnort in der City ist. 

Zwischen 1820 und 1870 waren in dem Gebiet zwischen Chausseestraße, Torstraße, Gartenstraße und Liesenstraße bis zu 33 Fabriken mit bis zu 6000 Arbeitern ansässig. Ab 1867 wurde auch nördlich der Liesenstraße direkt hinter dem Friedhof eine Erweiterung der Eisengießerei und Maschinenfabrik Schwartzkopff betrieben. 

Ganz anders heute. Das Gebiet wurde nicht zuletzt durch die unmittelbare Nähe zur Berliner Mauer zu einem ruhigen Ort. Die Liesenbrücken fielen in einen Dornröschenschlaf, und der Nordbahnhof wurde zum Geisterbahnhof. Jetzt bieten weitläufige Parkanlagen Erholung zwischen dem Bahnhof und den Grünanlagen der historischen Friedhöfe. Als Geheimtipp gilt ein kleines Stück erhalten gebliebener Mauer im heutigen Park am Nordbahnhof in der Liesenstraße. 

Wer Erholung sucht und dennoch in der City zuhause sein möchte, hat hier ideale Bedingungen. Unserer Ansicht nach genau der richtige Ort für ein Bauprojekt –heute sind wir glücklich über das entstandene Wohnhaus in der Liesenstraße 10.

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Werner Fauland
+49 30 26006-129
werner.fauland@bbt-gmbh.net

 

Sinnvolle Verbindung: avestrategy meets DeltaMaster

Bereits seit dem Jahr 2013 erstellt die WHG Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH Eberswalde ihre Unternehmensplanung mit avestrategy. Dabei nutzt die WHG die Leistungspakete Controlling, Darlehens- und Beleihungsmanagement sowie Portfoliomanagement und das Zusatzmodul Monatsberichte. Die WHG setzt das ERP-System GAP immotion® ein.

Datenanalyse mit DeltaMaster 

Künftig wird die WHG in der Lage sein, Daten multidimensional in Sekundenschnelle zu analysieren. Um dies umzusetzen, kombiniert die WHG avestrategy mit unserer Partnerlösung DeltaMaster von Bissantz & Company. 

Das Standard-OLAP-Daten-Modell wird dabei genutzt 

Für den Aufbau des Datenmodells und die Gestaltung der Standardberichte werden wir die WHG mit unserer jahrelangen Erfahrung unterstützen. Das Standard-OLAP-Daten-Modell setzt dabei direkt auf der avestrategy -BI-Datenpool-Datenbank auf und aggregiert die in avestrategy in einem relationalen Datenmodell gehaltenen Daten zu einem multidimensionalen Datenwürfel. 

Das Standard-OLAP-Daten-Modell ermöglicht der WHG, die in avestrategy bereitstehenden Daten aus unterschiedlichen Perspektiven und in diversen Detaillierungsstufen mit dem Reporting- und Analysewerkzeug DeltaMaster zu analysieren.

Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse 

Darüber hinaus sorgt eine intelligente, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Farbgebung und Benutzerführung dafür, dass die präsentierten Zahlen eingängig und verständlich sind.

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist 

Sebastian Schneider
+49 30 26006-159
sebastian.schneider@bbt-gmbh.net

 

Vom Excel-Diagramm zum modernen Berichtsstandard - Visualisierung und Analyse mit der BI Software DeltaMaster

In unserem WEBinar am 19. Juni 2020 haben wir aufgezeigt, wie mit wenigen Handgriffen aus einem gewöhnlichen Excel-Diagramm ein moderner, aussagekräftiger DeltaMaster-Bericht geniert werden kann.

Neben den Vorzügen bei der Berichtserstellung in DeltaMaster wurden die wesentlichen interaktiven Analyse- und Visualisierungsfunktionalitäten »Zoom«, »Browsen« und »Navigieren« vorgestellt.

Zoom:

Mittels der Funktion »Zoom« können die Sparklines eines Berichtes stufenweise vergrößert und um zusätzliche Informationen angereichert werden. (s. Grafik 1 – »Zoom«-Funktion)

Browsen:

Die Funktion »Browsen« bereitet das Analysemodell grafisch auf, indem die Dimensionen, Ebenen und Elemente sternförmig auf eine imaginäre Kugel projiziert werden. Der dadurch generierte Hypertree kann mittels Maus und einfachen Drag & Drop-Befehlen an die jeweiligen Analyseanforderungen ausgerichtet werden. Zeigt die Maus auf einen der Knotenpunkte, so wirkt sich das betreffende Element unmittelbar als zusätzlicher Filter auf den Quellbericht aus. (s. Grafik 2 – »Browsen«-Funktion)

Navigieren:

Mittels »Navigieren« wird ein Pivotbericht via Drill-Down Schritt für Schritt um zusätzliche Spalten oder Zeilen kontextbezogen erweitert. Die jeweiligen Navigationsschritte können ad hoc mittels Navigationsmenü oder vorab vom Berichtsersteller definiert werden. Darüber hinaus bietet DeltaMaster auch eine automatische Navigation, in welcher das Programm eigenständig sinnvolle Navigationsschritte anbietet. Im Ergebnis kann mittels der Funktion »Navigieren« transparent nachvollzogen werden, wie sich ein bestimmter Wert auf die Elemente einer anderen Dimension verteilt. (s. Grafik 3 – »Navigieren«-Funktion)

Weitere Informationen rund um das Thema DeltaMaster finden Sie hier.

Bei Fragen zu DeltaMaster stehen wir Ihnen selbstverständlich auch persönlich gern zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist 

Oliver Gehrke
+49 30 26006-180
oliver.gehrke@bbt-gmbh.net

Foto Oliver Gehrke
 

Datenschutzkonforme Erfassung von Kontaktdaten im Zusammenhang mit Corona

Die länderspezifischen Verordnungen schreiben für zahlreiche Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe eine verpflichtende Erfassung von (Kunden-/Besucher-)Kontaktdaten vor. Dies bezieht sich nicht nur auf den hiesigen Friseursalon oder die Kneipe von nebenan. 

Auch in der Wohnungswirtschaft kann es Fälle geben, in denen die Verantwortlichen personenbezogene Kundendaten erheben müssen, z. B. bei der Durchführung kultureller Veranstaltungen (Lesungen, Konzerte, Vorträge) oder gesetzlich vorgeschriebener Versammlungen (z. B. Wohnungseigentümerversammlungen, Mitgliederversammlung). 

Nachfolgend einige allgemeine Hinweise, worauf Sie achten müssen, um eine DSGVO-konforme Umsetzung zu gewährleisten: 

  1. Welcher Grund bzw. welche Rechtmäßigkeit besteht zur Erhebung?

    Grundsätzlich ist zu prüfen, ob die Erhebung der Daten erforderlich ist. Aufgrund der vorliegenden länderspezifischen Verordnungen besteht für viele Unternehmen die Anforderung, Kontaktdaten zu erheben, um Infektionsketten im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 nachzuverfolgen. Sofern die Erfassung nach einer gesetzlichen Vorgabe oder aufgrund einer behördlichen Anordnung erforderlich ist, ist sie zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. c, Abs. 3 DSGVO zulässig.

  2. Information der betroffenen Personen über die Datenerhebung. 

    Gemäß Art. 13 und 14 der DSGVO sind die Betroffenen bei der Erhebung der Daten über die Datenverarbeitung transparent und verständlich zu informieren. Hierfür empfiehlt sich entweder ein entsprechender Aushang oder ein öffentlich ausgelegtes Informationsblatt. Zur Orientierung finden sich auf den Webseiten der jeweiligen Landesbehörden für Datenschutz entsprechende Muster.

  3. Was ist bei der Erfassung der Kontaktdaten zu beachten? 

    a). Folgende Daten dürfen erfasst werden: Vor- und Familienname, Anschrift und Telefonnummer, Zeitraum des Aufenthalts (Zeitpunkt Ankunft/Verlassen der Veranstaltung). Es ist nicht zulässig, Gesundheitsdaten der Kunden und Besucher abzufragen. Die Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses ist nicht erforderlich. 

    b). Bei der Erfassung muss sichergestellt sein, dass keine unberechtigten Personen die Daten einer anderen Person einsehen können. Insofern mit Erfassungslisten gearbeitet wird, ist darauf zu achten, dass die bereits auf der Liste vorhandenen Daten nicht von anderen eingesehen werden können. Alternativ kann jedem Kunden/Gast ein einzelnes Blatt vorgelegt werden, in dem die Kontaktdaten einzutragen sind.

  4. Wie lange sind die Kontaktdaten aufzubewahren?

    Die Aufbewahrungsfrist der Daten beträgt max. 4 Wochen (je nach Landesverordnung) nach Ende des Aufenthaltes. Die Dokumente sollten Tag genau sortiert und in einem gesonderten physischen oder digitalen Ordner, geschützt vor dem Zugriff Unbefugter, aufbewahrt werden. Nach Ablauf der 4 Wochen sind die Dokumente datenschutzkonform zu löschen.  

  5. Wie sind die Dokumente zu löschen?

    Für die Löschung physischer Dokumente sollte ein Shredder verwendet werden. Ein händisches Zerreißen der Listen ist nicht ausreichend. Digital erfasste personenbezogene Daten sind ebenso datenschutzkonform zu löschen.

Für die Bereiche, die nicht in den jeweiligen Landesverordnungen benannt und geregelt sind, ist die Erhebung der Kontaktdaten auf Basis einer Einwilligung der betroffenen Person gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO möglich. Eine pauschale Erhebung von Besucherdaten, d. h. bei Kunden ohne längere Gespräche und unter Einhaltung des erforderlichen Sicherheitsabstandes, ist nicht angebracht.

Zudem empfiehlt sich, sich laufend über die aktuelle Lage und die Veränderungen z. B. in den länderspezifischen Verordnungen zu informieren sowie Ihren Datenschutzbeauftragten bei Bedenken und Fragen zu kontaktieren.

Ihre Ansprechpartner bei der BBT sind

Thomas Abel
+49 3026006-128
thomas.abel@bbt-gmbh.net

Dr. Claudia Wagner
+49 3026006-214
claudia.wagner@bbt-gmbh.net

Thomas Abel Porträt
 

avestrategy überzeugt im Norden

Inmitten der Holsteinischen Schweiz hat die WOHNUNGSBAUGESELLSCHAFT OSTHOLSTEIN mbH ihren Sitz. Im Jahr 1938 gegründet, wächst das kommunale Wohnungsunternehmen beständig und bewirtschaftet heute von der Kreisstadt Eutin aus rund 1.800 Verwaltungseinheiten. Mit sozialer Verantwortung, ökologischer Weitsicht und wirtschaftlichem Erfolg schafft die WOHNUNGSBAUGESELLSCHAFT OSTHOLSTEIN mbH weiter nachhaltigen und sozialverantwortlichen Wohnraum und hat sich nun für die BBT-Software avestrategy entschieden.

Künftig wird die WOHNUNGSBAUGESELLSCHAFT OSTHOLSTEIN mbH avestrategy für das Controlling sowie das Darlehens- und Beleihungsmanagement einsetzen. 

Das Leistungspaket avestrategy-Controlling ermöglicht eine strategische Unternehmenssteuerung in einem System. Mit dem avestrategy-Darlehensmanager können sämtliche berechnungsrelevanten Darlehensdaten verwaltet werden. Im Zusammenspiel mit dem avestrategy-Beleihungsmanager kann die bestehende Beleihungssituation strukturiert, aufgearbeitet und analysiert werden. 

Dieses abgestimmte Leistungspaket gewährleistet ein Höchstmaß an Transparenz bei der Unternehmenssteuerung. 

Wir freuen uns über die Entscheidung für avestrategy und auf die Zusammenarbeit mit der WOHNUNGSBAUGESELLSCHAFT OSTHOLSTEIN mbH. 

Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist 

Ester Seiffarth
+49 30 26006-220
ester.seiffarth@bbt-gmbh.net

Ester Seiffarth
 

Bundestag beschließt Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Der Bundestag hat am 18. Juni 2020 das Gebäudeenergiegesetz (GEG) beschlossen. Der Bundesrat wird sich im Sommer mit dieser Thematik beschäftigen. Ein Inkrafttreten des GEG ist für den 01. Oktober 2020 zu erwarten. 

Das GEG fasst die bisherigen Regelungen zur Energie-Einsparverordnung (EneV), das Erneuerbare Energie-Wärmegesetz (EEWärmeG) und das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) zusammen. Es schafft ein neues, einheitliches, aufeinander abgestimmtes Regelwerk für die energetischen Anforderungen an Neubauten, an Bestandsgebäude und an den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden. Das Gesetz setzt die Vorgaben der EU zur Gesamtenergieeffizienz um. 

Wichtige Kernaussagen ergeben sich für die Wohnungswirtschaft:

  • Das GEG sieht keine Verschärfung der bestehenden Anforderungen an Neubauten und Maßnahmen im Bestand vor. Die Regeln aus dem Jahr 2016 sollen weiter gelten. Anpassungen werden jedoch von einigen Interessengruppen mit dem Blick auf das Klimaschutzziel 2050 gefordert.
  • Im Gesetz wird eine Überprüfung für die energetischen Anforderungen für Neubau und Bestand im Jahr 2023 festgelegt.
  • Ab dem Jahr 2026 dürfen keine Öl-Heizkessel mehr neu verbaut werden, es sei denn es werden anteilig erneuerbare Energien genutzt. Die Austauschpflicht von älter als 30 Jahre alten Öl- und Gasheizkesseln wurde in das GEG integriert.
  • Im Neubau werden bereits heute Vorgaben zur Nutzung erneuerbarer Energien zur anteiligen Deckung des Wärme- und Kältebedarfs gemacht.
  • Für Bestandsgebäude können unter bestimmten Voraussetzungen (fehlende Erdgas/Fernwärmeanschlüsse bzw. Nutzung erneuerbarer Energien technisch nicht möglich) Ausnahmen gelten. 
  • Künftig soll laut GEG der Verkäufer oder Makler beim Verkauf eines Ein- und Zweifamilienhauses ein Beratungsgespräch mit einem Energieberater der Verbraucherzentrale anbieten müssen. Diese Beratung soll auf Basis des Energieausweises stattfinden und der Aufklärung des Käufers dienen.
  • Im GEG sind Innovationsklauseln für Quartiere und einzelne Gebäude vorgesehen, deren energetische Bewertung nach der Modernisierung auf Basis von CO2-Emissionen erfolgen kann und nicht nach Primärenergieverbrauch.
  • In Zukunft soll der Energieausweis auch Informationen zum CO2-Ausstoß eines Gebäudes enthalten.

Für den GdW sind aus Sicht der Wohnungswirtschaft außerdem wichtige Punkte, dass lokale Photovoltaikanlagen gestärkt und Biogas aus dem Netz bei Nutzung in Kraft-Wärme-Kopplung oder Brennwerttechnik anrechenbar werden sollen. Begrüßt wird zudem die Abschaffung des Photovoltaik-Deckels. 

Link: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/gesetz-zur-vereinheitlichung-des-energieeinsparrechts-fuer-gebaeude-gebaeudeenergiegesetz.html

Für Sie recherchiert hat

Johannes Jakobsmeyer
+49 30 26006-122
johannes.jakobsmeyer@bbt-gmbh.net

Foto Johannes Jakobsmeyer
 

Wunstorfer Bauverein beauftragt BBT mit Plausibilitätsprüfung der Portfolioanalyse

Die Gemeinnützige Bauverein Wunstorf eG hat uns im April 2020 mit einer Plausibilitätsprüfung der Portfolioanalyse ihres Bestandes beauftragt. Mit dieser Studie möchte die Genossenschaft die Ausrichtung auf die technische Bewertung ihres Immobilienbestandes justieren und der Ableitung von Vorgaben zum Wirtschaftsplan optimieren. Ziel ist eine Spreizung der Portfoliobewertung und die Erarbeitung von Vorgaben der technischen Portfoliobewertung.

Für die technische Bewertung des Gebäudebestandes nutzt der Wunstorfer Bauverein das System mevivo® als Bestandsinformations-System.

Im Juni erfolgten eine Besichtigung eines Teilbestandes um Anforderungen und Besonderheiten des Gebäudebestandes zu betrachten. Nachfolgend wurde der erste Workshop zum Portfoliomanagement online durchgeführt.

Die 1947 gegründete Wunstorfer Bauverein eG ist mit rund 1.500 Mieteinheiten verteilt auf 88 Gebäude der größte institutionelle Wohnungsanbieter in Wunstorf (Niedersachsen).

https://www.wbauverein.de/de/wunstorfer-bauverein/

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Johannes Jakobsmeyer
+49 30 26006-122
johannes.jakobsmeyer@bbt-gmbh.net

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