Newsletter Oktober 2018

Newsletter Oktober 2018

 

Sehr geehrte Leserinnen,
sehr geehrte Leser,

100ste Ausgabe BBT Newsletter!

Bei jeder Ausgabe klicken rund 300 Interessierte, also Sie, um unseren Newsletter zu lesen - dafür bedanken wir uns sehr bei Ihnen und freuen uns über Ihr Feedback!

Da Zeit Geld ist und Sie diese mit jedem Klick in uns investieren, wollen wir Ihnen mit unserem Newsletter immer wieder einen adäquaten Nutzen bieten. Mit den Berichten aus zahlreichen Kundenprojekten möchten wir Ihnen eine Anregung für Ihre Arbeit geben. Denn die Fähigkeit, sich über die Grenzen von Profession und Sozialisierung hinaus auszutauschen und an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten, ist es, die unsere Volkswirtschaft weiterhin wettbewerbsfähig macht. Wir hoffen, zu dieser Kommunikation einen kleinen Beitrag zu leisten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und freue mich auf das persönliche Gespräch mit Ihnen!

 
 

Ihr
Andreas Grunow
Leiter Unternehmensberatung

 
 

Organisationsanalyse bei der GWG Lübben erfolgreich abgeschlossen

Um Wissensverlust aufgrund von Personalwechsel zu vermeiden, stellte sich die Genossenschaftliche Wohngemeinschaft Lübben eG (GWG) im Sommer der Herausforderung, die zentralen Prozesse im Bereich Wohnungswirtschaft aufzunehmen und auf Optimierungspotenziale hin prüfen zu lassen.

Die BBT GmbH unterstützte die Genossenschaft bei dem Veränderungsprozess. Den Sommer über wurden insgesamt drei Kernprozesse des operativen Tagesgeschäfts der GWG im Bereich Wohnungswirtschaft analysiert und optimiert. 

Die Ist-Analyse wurde im Rahmen von Workshops mit den an den einzelnen Geschäftsprozessen beteiligten Mitarbeitern durchgeführt. Dabei wurden alle Geschäftsprozesse detailliert aufgenommen und anschließend in Form von Flussdiagrammen visualisiert. Auf dieser Grundlage konnten effiziente, kundenorientierte und nutzerfreundliche Arbeitsabläufe entwickelt werden. 

Darüber hinaus wurden die Stellenbildung und die Stellvertretungsregelung analysiert und optimiert. Damit ging die Anpassung der Stellenbeschreibungen für die Mitarbeiter des Bereichs Wohnungswirtschaft einher, um die Aufgaben den neuen Verantwortlichen zuzuordnen. 

Um die Neuerungen allen Mitarbeitern transparent zur Verfügung zu stellen, hat die GWG ein softwarebasiertes Organisationshandbuch eingeführt, welches von der BBT GmbH erarbeitet wurde. Das Organisationshandbuch soll die Einführung der umfassenden Neuerungen nachhaltig unterstützen. 

Auch wenn die Arbeit der BBT GmbH nun erledigt ist, steht der GWG ab jetzt einiges bevor: Die neu entwickelten Geschäftsprozesse sind im Tagesgeschäft zu etablieren und einige erarbeitete Aufgaben für eine effiziente Organisation sind noch umzusetzen. Der Projektablauf und insbesondere die umfassende Beteiligung der einzelnen Mitarbeiter an der Prozessgestaltung, lassen schon jetzt darauf schließen, dass die GWG ihre Ziele erreichen wird: Die Prozessoptimierung schafft Synergieeffekte, die zu mehr Effizienz führen, ohne dass dies zu Lasten der Kundenorientierung geht.

Die Vorstandsmitglieder der GWG, Nicole Jaegers und Jürgen Busch, zeigten sich mit der Umsetzung und den Ergebnissen des Projekts sehr zufrieden: »Das Wissen unserer Mitarbeiter wurde zunächst strukturiert, Aufgabenbereichen zugeordnet und in einer EDV so dokumentiert, dass auch andere Mitarbeiter im Vertretungsfall eine ausreichende Arbeitsgrundlage vorfinden. Aufgrund der Größe unseres Teams hat die Organisation der gegenseitigen Vertretung oberste Priorität. Unter diesem Blickpunkt wurden die Stellenbeschreibungen angepasst, die besondere Fähigkeiten der Mitarbeiter berücksichtigen. Nach Abschluss des Projektes geht die Arbeit für uns jedoch weiter. Die neuen Aufgabenzuschnitte müssen sich in der Praxis bewähren. Das neue Organisationshandbuch muss ständig aktualisiert bzw. vervollständigt werden.«

Wir bedanken uns bei der GWG für das entgegengebrachte Vertrauen und die sehr angenehme Zusammenarbeit!

Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist

Kristin Protze
+49 30 26006-146
kristin.protze@bbt-gmbh.net

Foto Kristin Protze
 

Wertermittlung und Beleihungskonzept für die WBG Hellersdorfer Kiez eG

Die BBT GmbH hat für den Gesamtbestand der Berliner Wohnungsbaugenossenschaft Hellersdorfer Kiez eG die Verkehrs- und Beleihungswerte ermittelt und ein Beleihungskonzept erstellt.

Die WBG Hellersdorfer Kiez eG wollte einerseits die Buchwerte ihres Immobilienbestandes überprüfen und andererseits gleichzeitig die Beleihungssituation analysieren sowie – falls möglich – optimieren. Aufgrund ihrer Expertise und langjährigen Erfahrungen ist die BBT GmbH mit diesem Auftrag betraut worden.

In einem ersten Schritt wurden für alle 2.121 Wohn- und 23 Gewerbeeinheiten der WBG Hellersdorfer Kiez eG sowohl die Verkehrswerte als auch die Beleihungswerte ermittelt. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass die von uns ermittelten Verkehrswerte die Buchwerte sowohl für den Gesamtbestand, als auch für jede einzelne Wirtschaftseinheit deutlich überschreiten.

Auf Grundlage der ermittelten Beleihungswerte wurde in einem zweiten Schritt die globale Beleihungssituation und die Besicherungssituation jedes einzelnen Darlehensgebers der Genossenschaft bewertet. Die Analyse ergab, dass die Beleihungssituation geordnet ist und dass alle Darlehensgläubiger sehr komfortabel abgesichert sind. Die von uns erarbeiteten Maßnahmen ermöglichen der WBG Hellersdorfer Kiez eG Pfandfreigaben in erheblichem Umfang. Bis 2020 steht der Genossenschaft mehr als die Hälfte des Bestandes lastenfrei als Beleihungsreserve für Investitionen zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Sven Rudolph
+49 30 26006-164
sven.rudolph@bbt-gmbh.net

Sven Rudolph
 

Mitgliederbefragung bei der Wohnungsgenossenschaft Johannisthal eG

Die Berliner Wohnungsgenossenschaft Johannisthal eG will es genau wissen: Wie zufrieden sind die Mitglieder mit ihrer Wohnsituation und den Serviceleistungen des Unternehmens? Sie hat deshalb die BBT GmbH mit der Durchführung einer Befragung beauftragt, diese startet in Kürze.

Die Wohnungsgenossenschaft Johannisthal eG verfügt über einen Bestand von rund 1.740 Wohnungen im Bezirk Treptow.

Schwerpunkte der Mitgliederbefragung sind die Zufriedenheit mit der Wohnsituation und den Serviceleistungen der Genossenschaft. Darüber hinaus werden weitere Wünsche und Erwartungen der Mitglieder erfragt.

Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Johannisthal eG und sind zuversichtlich, ähnlich hohe Rücklaufquoten von bis zu 50 %, wie in den meisten bisher von uns durchgeführten Bewohnerbefragungen, erreichen zu können.

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Christian Michaelis
+49 30 26006-205
christian.michaelis@bbt-gmbh.net

Foto Christian Michaelis
 

ACHTUNG! Pflichtversicherung für gewerbliche Immobilienmakler und Verwalter von Wohnungseigentum nach § 34c GewO

Das Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter sieht eine Erlaubnispflicht für die Tätigkeit als Wohnimmobilienverwalter seit dem 1. August 2018 vor. Für »alte Hasen« gilt eine Übergangsfrist bis zum 1. März 2019.

Wer ist betroffen?

Von der Erlaubnispflicht betroffen sind Wohnungseigentumsverwalter nach WEG und Verwalter von Mietwohnungen für Dritte. 

Was fällt nicht unter die Erlaubnispflicht?

  • Die Verwaltung von Gewerbeimmobilien und Grundstücken
  • Die Verwaltung eigener Wohnungen
  • Verwaltungen, bei denen es sich um keine gewerbliche Tätigkeit handelt 

Welche Anforderungen gelten für die Berufs-Haftpflicht-Versicherung?

Die Mindestversicherungssumme dieser Pflichtversicherung beträgt 500.000 € pro Schadenfall und 1.000.000 € für alle Schadenfälle eines Versicherungsjahres. Sie darf ausschließlich für die Absicherung des Risikos als Wohnimmobilienverwalter zur Verfügung stehen. Die Versicherung muss auch Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen mitversichern sowie eine unbegrenzte Nachhaftung umsetzen. Es dürfen nur marktübliche Ausschlusstatbestände umgesetzt sein, die dem Zweck der Berufs-Haftpflicht nicht zuwiderlaufen. Der Ausschluss der wissentlichen Pflichtverletzung ist erlaubt. 

Wie Sie sich und Ihr Unternehmen richtig absichern, erläutern Ihnen unsere Experten der Funk-BBT gern in einem persönlichen Gespräch.

Ihr Ansprechpartner bei Funk-BBT ist

Fred Trantow
+49 30 250092-763

 

Mitarbeiterporträt: Maxim Markus

In diesem Jahr haben wir uns erstmalig entschlossen, einen Ausbildungsplatz zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung zu besetzen. Mit der Entwicklung und Betreuung von avestrategy und DeltaMaster bei mehr als 100 Kunden bietet der Bereich Softwareentwicklung bei der BBT GmbH ein komplexes und spannendes Aufgabengebiet. Wir freuen uns, auf diesem Wege jungen Arbeitskräften den Schritt ins Berufsleben zu ermöglichen und gleichzeitig unser Team nachhaltig zu verstärken und aufzubauen. Lernen Sie unseren Auszubildenden Herrn Maxim Markus kennen.

Herr Markus, wie kamen Sie auf die BBT GmbH?

Nach dem Erreichen der allgemeinen Hochschulreife im Jahr 2018 stand ich vor der Wahl, welchen Beruf ich denn gerne ausüben möchte. Die Schule, die ich besuchte, hatte eine wirtschaftliche Ausprägung, dennoch hatte ich immer den Wunsch Informatiker zu werden. So kam ich auf die BBT GmbH, denn hier kann ich Informatik und Wirtschaft kombinieren und das hat mich sehr angesprochen. 

Was machen Sie während Ihrer Ausbildung?

Da ich noch nicht lange hier bin, bin ich noch in der Aufbauphase. Zurzeit beschäftige ich mich damit, Wissen anzueignen, um schnellstmöglich im eigentlichen Entwicklungsprozess dabei zu sein und mich zu verwirklichen. Dies ist jedoch kein Problem. Durch viele kompetente und freundliche Mitarbeiter wird es ein sehr angenehmer Weg zum Ziel. 

Welche fachlichen Erfahrungen und Kompetenzen bringen Sie mit?

Ich bin neu auf dem Arbeitsmarkt und konnte bis jetzt nur theoretische Erfahrung und Kompetenzen sammeln, was sich jetzt ändert. Ich habe in der Oberschule vier Jahre Informatik belegt und an unzähligen IT-Projekten teilgenommen. Zudem war ich schon zuvor sehr technikbegeistert. 

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Ich treibe sehr viel Sport. Das hilft sowohl dem Körper als auch dem Geist. Außerdem bin ich sehr viel unterwegs, ob mit Freunden oder Familie, sozialer Kontakt ist für mich sehr wichtig, auch hier bei der BBT GmbH.

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Maxim Markus
+49 30 26006-108
maxim.markus@bbt-gmbh.net

 

Vertraute Zusammenkunft in Stuttgart

Am 18. Oktober 2018 fand in Stuttgart das 9. Treffen der avestrategy-Interessengemeinschaft Süd mit fünf avestrategy-Anwendern aus vier Unternehmen statt.

Ziele der Interessengemeinschaft sind der Erfahrungsaustausch der Nutzer in der Region untereinander, Einblicke in die aktuellen und künftigen avestrategy-Neuerungen sowie weitere interessante Themen rund um avestrategy.

Nach der Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer ging es zunächst um Neuigkeiten sowie Tipps und Tricks rund um avestrategy. Außerdem wurde über die Möglichkeiten des Datenschutzes in avestrategy informiert.

Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen setzte sich der angeregte Austausch der Teilnehmer fort.

Abschließend wurden Standardfunktionen der Pooldatenbank vorgestellt, die bei den Anwendern bisher ungenutzt blieben.

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Gastgeber, der FLÜWO Bauen Wohnen eG, für den gelungenen Tag und die Unterstützung beim Ausrichten des Treffens. 

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Paul Jonda
+49 30 26006-109
paul.jonda@bbt-gmbh.net

Foto Paul Jonda
 

Mal groß, mal klein – Von der Portfoliobewertung bis zur Einzelbewertung – BBT GmbH bewertet Erbbaurechtsgrundstücke

Werden mit unserer Software avestrategy anhand von Portfoliobewertung und Beleihungswertermittlung oft große Immobilienbestände bewertet – durch uns oder durch die User von avestrategy – so kann auch eine Einzelbewertung spannend sein. Ende September wurde die BBT GmbH von einem Privatkunden beauftragt, zwei Erbbaugrundstücke in Berlin-Neukölln zu bewerten. Die Ergebnisse lagen Anfang Oktober 2018 vor.

Schon im Jahr 2014 haben wir für einen Privatkunden zwei Erbbaugrundstücke in Berlin-Neukölln bewertet. Nach vier Jahren war nun eine Neubewertung erforderlich. Sicherlich haben sich die Rahmenbedingungen deutlich verändert, dies zeigten unsere Recherchen anhand von Marktberichten und Bodenrichtwertatlas. Allein die Kennzahlen des Grundstücksmarktberichtes, der vom Gutachterausschuss Berlins veröffentlicht wird, weist auf deutliche Wertsteigerungen hin. So konnte eine merkliche Erhöhung des Vermögenswertes für die zwei Erbbaugrundstücke konstatiert werden. 

Entsprechend der Aufgabenstellung der Immobilienbewertung bieten wir von einer Wertindikation, der Bewertung von Immobilienportfolien bis hin zur Einzelbetrachtung, sei es ein Grundstück, ein Gebäude oder eine Wohnung, eine Markt-, Beleihungs- oder auch eine Sachwertermittlung an. Dabei bleibt die Beantwortung Ihrer Bewertungsfragen immer in unserem Fokus. 

Wir bewerten Ihre Immobilie gern!

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Johannes Jakobsmeyer
+49 30 26006-122
johannes.jakobsmeyer@bbt-gmbh.net

Foto Johannes Jakobsmeyer
 

Städtische Wohnungsbaugesellschaften wirken mietpreisbremsend auf die Mietentwicklung in Berlin

Am 17. Oktober 2018 wurde der Bericht zur Umsetzung der Kooperationsvereinbarung »Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung« veröffentlicht. Wesentliche Erkenntnis: Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften legen weiterhin den Fokus auf preiswertes und sozialorientiertes Wohnen sowie der Erweiterung ihres Wohnungsbestandes.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, stellte die Ergebnisse gemeinsam mit den Vorständen der »Wohnraumversorgung Berlin - Anstalt öffentlichen Rechts (WVB)« vor. 

Die wichtigsten Ergebnisse des gerade veröffentlichten Jahresberichtes 2017 

  • Die landeseigenen Wohnungsunternehmen Berlins bewirtschaften insgesamt 299.684 Wohnungen innerhalb Berlins, für sie gelten die Bestimmungen der Kooperationsvereinbarung.
  • Das Ziel verstärkt Wohnraum für einkommensschwächere Haushalte zur Verfügung zu stellen, konnte anhand der erhöhten Zahl zur Vermietung gekommener Bestandswohnungen an Wohnberechtigte und Haushalte mit einem Wohnberechtigungsschein (WBS) erreicht werden. Der Anteil stieg von 57,5 % im Jahr 2016 auf 61,1 % in 2017 an. Aufgrund der deutlich geringer gewordenen Fluktuation verringerte sich die Zahl der Neuvermietungen dieser Mietergruppe allerdings um 21 % auf insgesamt mit 9.666 Wohnungen.
  • Im Bereich der Neubauförderung wurden 46,4 % mietpreis- und belegungsgebunden im Erstbezug WBS-Berechtigten angeboten. Aufgrund des Beginns der Regelung ab 2. Halbjahr 2017 wurde die Zielmarke von 50 % nicht ganz erreicht. Dies ist für die Zukunft aber zu erwarten. Der Anteil stieg von 13,4 % (II. Halbjahr 2016) sehr deutlich an. Bezogen auf das gesamte Jahr ist die Zahl der preis- oder belegungsgebundenen Neubauwohnungen von 7,9 % in 2016 auf über 28,2 % in 2017 gestiegen.
  • Die Mieten erhöhten sich um 1,9 % und damit etwa in Höhe der Inflationsrate. Die Bestandsmiete von 5,91 €/m² (2016: 5,80 €/m²) liegt deutlich unterhalb der vergleichbaren Mietspiegelmiete von 6,47 €/m². Die Mieten bewegen sich um 8,7 % unterhalb der Mietspiegelmieten 2017.
  • Bei Neuverträgen haben sich die Mieten um 9,9 % erhöht. Sie stieg von 6,45 €/m² in 2016 auf 7,09 €/m² in 2017. Der Wert befindet sich rund 30 % unterhalb der Angebotsmieten am Berliner Wohnungsmarkt 10,15 €/m². Dieser Wert erhöhte sich um 12 %.
  • Für Haushalte, deren Kaltmiete nach Mieterhöhungsverlangen oberhalb von 30 % des Haushaltsnettoeinkommens liegt, wurden insgesamt 418 Mietreduzierungen vereinbart. Zusätzlich wurden von den 2.861 Mieterhöhungsverlagen wegen Modernisierung für knapp 16 % individuelle Modernisierungsvereinbarungen (451 Haushalte) mit den Mietern vereinbart.
  • Für Neubauwohnungen, die nach Juli 2017 fertiggestellt wurden, wurde eine Miete von knapp unter 10,00 €/m² verlangt. Auf dem freien Wohnungsmarkt bewegt sich dieser Wert zwischen 12,00 und 18,00 €/m², in der Spitze noch höher, je nach Lage und Ausstattung.

Der Bericht zur Kooperationsvereinbarung zeigt, dass die landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) die Vereinbarung bisher erfolgreich umsetzen. Sie kommen ihrem besonderen Auftrag zur sozialen Wohnraumversorgung in Berlin mit großem Engagement nach. Der vorgelegte Bericht schafft Transparenz und zeigt Ansatzpunkte für die weitere Ausgestaltung sozialverträglicher Wohnungspolitik. 

Neben den LWU bieten insbesondere die Wohnungsgenossenschaften preiswerten Wohnraum an. Der nächste BBU-Marktmonitor mit den Jahreszahlen von 2017 wird dies wiederum transparent aufzeigen. 

Hintergrund: 

Der Senat von Berlin hat mit den sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) bereits 2012 ein Bündnis für soziale Mieten geschlossen. Dieses wurde im April 2017 und unter Einbeziehung der neu geschaffenen WBV erweitert und als Kooperationsvereinbarung festgelegt, um auf die Herausforderungen am Berliner Mietenmarkt besser reagieren zu können. Vereinbart ist eine sozial ausdifferenzierte Mietenpolitik im Bestand, die die unterschiedliche Einkommenssituation der Haushalte bei den städtischen Wohnungsunternehmen berücksichtigt und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der Unternehmen als Grundlage für mehr Investitionen in zusätzlichen Wohnraum erhält. Die Ergebnisse sollen in einem jährlichen Bericht veröffentlicht und evaluiert werden. 

Die Kooperationsvereinbarung sowie der Bericht 2017 können unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden:

https://stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_1810/nachricht6637.html

Wir sind auf die nächsten Zahlen gespannt!

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Johannes Jakobsmeyer
+49 30 26006-122
johannes.jakobsmeyer@bbt-gmbh.net

Foto Johannes Jakobsmeyer