Newsletter September 2018

Newsletter September 2018

 

Sehr geehrte Leserinnen,
sehr geehrte Leser,

auf zum Endspurt. Das Jahresende naht. Zwar bestimmt noch die Sommerzeit unseren Biorhythmus doch Weihnachten steht bereits vor der Tür oder doch mindestens im gut sortierten Baumarkt.

Die vollständige Abschaffung der Sommerzeit führt dann glücklicherweise auch dazu, dass die Zahl der Tage, an denen die Sonne den Feierabend verlängert, deutlich reduziert wird. Womit ich mit dem Sprichwort »Der frühe Vogel fängt den Wurm« beim Thema Prozessoptimierung bin. Einfach früher aufstehen, dann hab ich zukünftig im Sommer mehr vom Tag.

In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen, nicht nur bei unserem Artikel wie man aus dem Thema DSGVO auch einen prozessualen Mehrwert fürs Unternehmen schöpfen kann.

 
 

Ihr
Andreas Grunow
Leiter Unternehmensberatung

 
 

Entwicklung der Betriebskosten in Berlin Brandenburg nur geringfügig gestiegen

Immer etwas der Zeit hinterher, dennoch umfassend und valide. Sie kennen das von Ihren Betriebskostenabrechnungen (sofern Sie Mieter sind). Diese erhalten Sie mit ca. 1,5 Jahren »Verzug«. Vor einigen Wochen ist die BBU-Betriebskostenstudie 2016 für Berlin und Brandenburg erschienen. Auf Grundlage von mehr als 830.000 Wohnungsabrechnungen werden die Betriebskosten sowie die einzelnen Betriebskostenpositionen durch den BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. erhoben und ausgewertet, in der mittlerweile 21. Auflage. Trotz des zeitlichen Versatzes hochaktuell und für Deutschland einzigartig!

Die Beteiligung an der BBU-Betriebskostenstudie 2016 lag wieder einmal auf einem hohen Niveau und ist einzigartig in Deutschland.

Die wichtigsten Ergebnisse

Die kalten und warmen Betriebskosten lagen im Jahr 2016 in Berlin bei durchschnittlich 2,46 €/m² p.m. (+0,02 €/m² p.m. bzw. 0,8 % gegenüber 2015) sowie bei 2,14 € je m² p.m. (+0,04 €/m² p.m. bzw. 2,0 % gegenüber 2015) im Land Brandenburg.

Die kalten Betriebskosten liegen bei 1,58 €/m² p.m. in Berlin (+0,04 €/m² p.m. bzw. +2,6 % gegenüber 2015) und bei 1,20 €/m² p.m. im Land Brandenburg (+0,04 €/m² p.m. bzw. +3,5 % gegenüber 2015).

Die Kosten für Heizung und Warmwasser sanken leicht. Die Mieter zahlten 0,88 €/m² p.m. in Berlin (-0,02 €/m² p.m. bzw. -2,2 % gegenüber 2015) und 0,94 €/m² p.m. im Land Brandenburg (-0,04 €/m² p.m. bzw. -4,1 % gegenüber 2015).

Die größten kalten Betriebskostenpositionen sind die Wasser-/Abwasserkosten (0,49 €/m² p.m. bzw. 34 %), die Grundsteuer (0,29 €/m² p.m. bzw. 18 %), die Kosten für Hauswart und Hausreinigung (0,24 €/m² p.m. bzw. 15 %) sowie die Müll- und Straßenreinigung (0,19 €/m² p.m. bzw. 12 %). Im Land Brandenburg zeigen sich insbesondere die Kosten für die Grundsteuer spürbar niedriger als in Berlin.

Zukünftige Entwicklung

Die früher als »zweite« Miete titulierten Betriebskosten, entfernen sich von den stark steigenden Nettokaltmieten und entwickeln sich nur langsam. Gut für die Mieter.

Für 2017 erwartet der BBU eine moderate Entwicklung der Betriebskosten, da die Energiekosten (Fernwärme und Erdgas) leicht sinken werden. Steigen werden allerdings die Strompreise, volatil zeigen sich die Heizölpreise. Die Abwasserpreise drohen im Zuge des Altanschließerstreites im Land Brandenburg zu steigen.

Der BBU analysiert seit 1995 für seine Mitgliedsunternehmen jährlich die Angaben zu den abgerechneten Betriebskosten. Dies ist eine in der deutschen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft einmalige Basis an Betriebskostendaten und ermöglicht valide Auswertungen. Der Betriebskostenspiegel ist eine sehr gute Ergänzung zum jährlich erscheinenden BBU-Marktmonitor.

Beide Berichte können auf der BBU-Website bestellt werden. 

Wir sind auf die nächsten Zahlen gespannt!

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Johannes Jakobsmeyer
+49 30 26006-122
johannes.jakobsmeyer@bbt-gmbh.net

Foto Johannes Jakobsmeyer
 

Sie haben gewählt: Die avestrategy-Treffen stehen fest.

Wir bedanken uns sehr für die zahlreichen Rückmeldungen auf unsere Terminumfrage zu den diesjährigen Treffen der avestrategy-Interessengemeinschaften (IG). Schon in Kürze geht's los, und gemeinsam mit den Gastgebern laden wir Sie ganz herzlich zu den IG-Treffen ein. 

Diese finden wie folgt statt:

IG Berlin/Brandenburgam 16.10.2018 in Eberswalde
IG Südam 18.10.2018 in Stuttgart
IG Nordam 25.10.2018 in Schleswig
IG Ostam 29.10.2018 in Erfurt

Das erwartet Sie

Bei den IG-Treffen geht es inhaltlich zum einen um Neuerungen, Tipps und Tricks im Zusammenhang mit der Nutzung der BBT-Software avestrategy. Zum anderen ist der direkte Austausch der avestrategy-Kunden miteinander zentraler Bestandteil der Veranstaltungen.

Themenwünsche?

Wir würden uns freuen, wenn die Beteiligten uns im Vorfeld ihre Themenwünsche mitteilen, um sie in der Veranstaltung zu berücksichtigen. 

Zur Vorbereitung der IG-Treffen bitten wir außerdem um Ihre Rückmeldung bis zum 4. Oktober 2018, wie viele Mitarbeiter aus Ihrem Unternehmen daran teilnehmen. 

Die Termine für die IG-Treffen in 2018 finden Sie auch auf unserer Homepage unter diesen Links: https://www.bbt-gmbh.net/service/termine/ und https://www.avestrategy.com/service/veranstaltungen/.

Bei Fragen rund um die IG-Treffen steht Ihnen Cordelia Trzetziak gern zur Verfügung. 

Cordelia Trzetziak
+49 30 26006-235
cordelia.trzetziak@bbt-gmbh.net

Cordelia Trzetziak, Porträt
 

Mitarbeiterporträt: Nele Hartfuß

Beratung funktioniert von Mensch zu Mensch. Neben dem Knowhow spielen auch die persönliche »Chemie« und das Vertrauen eine Rolle. Um diese menschliche Seite geht es uns, wenn wir Ihnen in unserem Newsletter einen BBT-Mitarbeiter näher vorstellen. Heute: Nele Hartfuß

Frau Hartfuß, wie sind Sie zur BBT Gruppe gekommen? 

Die BBT Gruppe habe ich bereits 2015 bei meiner Suche nach einem dualen Studienplatz gefunden. Mich haben vor allem die vielseitigen Kompetenzen und unterschiedlichen Bereiche der BBT angesprochen. Auch jetzt, nach drei Jahren, bin ich noch genauso überzeugt, dass diese Entscheidung für meine berufliche Karriere genau richtig war.     

Was waren Ihre Einsatzgebiete bei der BBT während des Studiums?

Ich habe in der Studienzeit alle Abteilungen der BBT durchlaufen und einen Einblick in die verschiedenen Bereiche bekommen ­– von der Verwaltung über die Projektentwicklung bis hin zur Unternehmensberatung. Dabei wurde ich überall mit offenen Armen empfangen, und die Kollegen standen mir immer hilfreich zur Seite, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal bedanken möchte. 

Wie geht es jetzt nach dem Studium weiter?

Ich werde für einen knapp sechsmonatigen Work&Travel-Aufenthalt nach Australien gehen. Die Idee, für eine längere Zeit in einem anderen Land zu leben, trage ich schon seit dem Abitur mit mir herum. Dass die BBT es mir nun ermöglicht, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen, weiß ich wirklich zu schätzen. Ab Ende März werde ich dann bei der BBT im Bereich Unternehmensberatung anfangen, worauf ich mich bereits jetzt sehr freue. Darüber hinaus beginne ich im nächsten Jahr aber auch ein berufsbegleitendes Masterstudium und kann hierbei ebenfalls auf die Unterstützung der BBT zählen.    

Welche fachlichen Erfahrungen und Kompetenzen bringen Sie mit?

Die BBT Gruppe ist mein zweiter Arbeitgeber. Vor dem Studium habe ich bereits eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau absolviert. Allerdings kristallisierte sich dabei schnell heraus, dass ich anschließend noch studieren möchte. Wegen des Praxisbezugs habe ich mich für das duale Studium entschieden.      

Und wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Ich bin sportlich sehr aktiv: Seit meiner Kindheit spiele ich Tennis und stehe mehrere Stunden in der Woche auf dem Tennisplatz. Zudem fahre ich leidenschaftlich gern Mountainbike und gehe Joggen. Und natürlich verbringe ich meine Freizeit gern mit Freunden und meiner Familie. 

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Nele Hartfuß
+49 30 26006-257
nele.hartfuss@bbt-gmbh.net

 

Gefragte Geschäftsprozess-Optimierer

Erst kürzlich haben wir für die WG Wuhletal eG verschiedene Prozesse im Zuge der neuen Datenschutzverordnung (DS-GVO) analysiert und optimiert.  Nun führt die BBT GmbH für das Wohnungsunternehmen erneut eine umfassende Organisations- und Prozessanalyse durch. Dabei werden elf Geschäftsprozesse aufgenommen. Das Ziel: Optimierung dieser Prozesse, um mehr Sicherheit bei Personalausfällen und -veränderungen zu erlangen. Dabei gilt es insbesondere, die neue DS-GVO zu berücksichtigen. 

Der Hintergrund

Die Genossenschaft steht ihren knapp 3.500 Mitgliedern seit mehr als 40 Jahren zur Seite. In dieser Zeit wurden die zentralen Prozesse immer umfangreicher, ohne dass sie jedoch angemessen dokumentiert wurden. Dies kann zu gravierenden Wissensverlusten im Unternehmen führen. 

Gemeinsam packen wir es

Nun werden die verschiedenen Prozesse gemeinsam mit den zuständigen Mitarbeitern aufgenommen, reflektiert, soweit notwendig optimiert und in Flussdiagrammen dokumentiert. 

Der Projektablauf: 

  • Aufnahme des Ist-Prozesses inklusive der Zuständigkeiten, Hilfsmittel sowie der zeitlichen Abfolge der gegenwärtigen Prozessschritte
  • Analyse der Schwachstellen und Risiken des Ist-Prozesses
  • Entwicklung eines realistischen Soll-Prozesses einschließlich Definition der Qualitäts- und Abstimmungserfordernisse in Bezug auf nötige Daten und Hilfsmittel
  • Implementierung: Abteilungsübergreifende Vorstellung der neuen Soll-Prozesse inklusive Simulation der Abläufe, Einführung der überarbeiteten Prozesse sowie Ablage der Dokumentation 

Die Vorteile der Prozessanalyse und -optimierung:  

  • Standardisierte und effiziente Abläufe erhöhen die Produktivität.
  • Klare Definitionen und transparente Darstellungen der Prozessschritte und -anweisungen sowie der jeweiligen Verantwortlichen verbessern die Prozess- und Ergebnisqualität.
  • Die Einbindung der beteiligten Mitarbeiter sowie eindeutig festgelegte Schnittstellen verbessern nicht nur die Kommunikation, sondern erhöhen die Akzeptanz des gesamten Prozesses.

Ihre Ansprechpartner bei der BBT sind 

Christian Michaelis
+49 30 26006-205
christian.michaelis@bbt-gmbh.net 

Jeannine Schulz
+49 30 26006-154
jeannine.schulz@bbt-gmbh.net

Foto Christian Michaelis
 

Stimmt der Versicherungsschutz bei Ihrem Bauprojekt?

Die Wohnungswirtschaft investiert derzeit kräftig. Es wird neu gebaut, saniert, modernisiert und umgebaut. Weil bei kleinen wie großen Baumaßnahmen in der Bauphase der Bauherr zum Teil das Risiko von Sachschäden trägt, ist eine umfassende Bauleistungsversicherung ratsam.

Die Rechtslage

Zwar regelt der § 644 ff. BGB, dass der Unternehmer die Gefahr unabwendbarer oder zufälliger Zerstörung oder Beschädigung der Leistung bis zu deren Abnahme trägt – sobald jedoch die Vergabe- und Vertragsordnung (VOB) vereinbart ist, wird von einer Gefahrteilung zwischen Unternehmer und Auftraggeber ausgegangen. Das heißt: Der Bauherr muss die Kosten der Wiederherstellung tragen, wenn die Leistung vor Abnahme durch höhere Gewalt, Krieg, Aufruhr oder andere unabwendbare, vom Unternehmer nicht zu vertretende Umstände beschädigt oder zerstört wird. 

Abgrenzungsschwierigkeiten aus dem Weg gehen

Gerade bei Gefahren mit großem Schadenpotenzial wird das Vergütungsrisiko also vorzeitig auf den Bauherrn übertragen. Da diese Regelungen im Schadenfall zu Abgrenzungsschwierigkeiten führen können, ist für Bauherren eine Bauleistungsversicherung für sie selbst und alle am Bau beteiligten Unternehmen empfehlenswert. 

Zudem nehmen gerade bei Neubauprojekten Komplexität und Schadenpotenzial deutlich zu. Deshalb müssen die verschiedenen Haftungsszenarien zwischen allen am Bau Beteiligten beachtet werden. Im Schadenfall und bei unklarer Verantwortungslage können nämlich durch die separaten Haftpflichtversicherungen der Bauunternehmen, Planer, Architekten und Ingenieure erhebliche Probleme und Verzögerungen entstehen. 

Noch Fragen?

Die Experten der Funk-BBT erläutern Ihnen gern persönlich, wie Sie sich bei Ihrem Bauvorhaben richtig absichern.

Ihr Ansprechpartner bei Funk-BBT ist

Fred Trantow
+49 30 250092-763

 

Fundierte Entscheidungsgrundlage für Neubau: Bewohnerbefragung

Die Wohnungsbaugenossenschaft 1903 Potsdam eG (wbg 1903) plant die Errichtung eines Neubaus und möchte für eine bedarfs- und nachfragegerechte Planung ein fundiertes Meinungsbild ihrer wohnenden und nicht-wohnenden Mitglieder einholen.

Dafür hat die wbg 1903 bei der BBT GmbH eine Bewohnerbefragung beauftragt. Schwerpunkte werden neben der generellen Einstellung zum Neubauvorhaben u.a. die Bedürfnisse und Anforderungen an Wohnung, Gebäude und Umfeld und das Anmietinteresse sein. Die Befragung soll gleichzeitig dafür genutzt werden, die Zufriedenheit der Bewohner mit den Leistungen der Genossenschaft zu erfahren.

Wir werden diese schriftliche Befragung Anfang 2019 durchführen. Bei der Vorbereitung und Durchführung greifen wir auf unsere Erfahrungen und bewährten Vorgehensweisen zurück, um auch für die wbg 1903 eine hohe Rücklaufquote zu erreichen.

Der Wohnungsbaugenossenschaft 1903 Potsdam eG gehören über 2.600 Mitglieder an. Sie verwaltet und bewirtschaftet ca. 1.500 Mietwohnungen in drei Potsdamer Stadtgebieten.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugenossenschaft 1903 Potsdam eG.

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist 

Christian Michaelis
+49 30 26006-205
christian.michaelis@bbt-gmbh.net

Foto Christian Michaelis